• Simon Bierwald © Stiftung Mercator
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Entwicklung der Strom-Netzentgelte 2017

Die regionalen Unterschiede nehmen zu

Nach einer Phase sinkender Netzentgelte im Zuge der Einführung der Netzregulierung steigen die Netzkosten und damit verbunden die Netzentgelte seit 2011 sukzessive wieder an. Hat ein Haushaltskunde im Durchschnitt im Jahr 2011 noch 5,75 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) gezahlt, so lag dieser Wert 2015 schon bei 6,51  (ct/kWh) – und damit fast wieder auf dem Niveau vor der Regulierung. Grund hierfür sind vor allem die deutlich steigenden Investitionen in die Übertragungs- und Verteilnetze, die von 3,8 Mrd. Euro im Jahr 2011 auf etwa 6 Mrd. Euro im Jahr 2015 angewachsen sind.

Die Kurzanalyse betrachtet beispielhaft zehn Verteilnetzregionen in Deutschland und analysiert die Entwicklung der zu zahlenden Netzentgelte für mehrere Verbrauchergruppen.

Details zur Publikation

Autor: Andreas Jahn, Dr. Patrick Graichen Herausgeber: Agora Energiewende Seiten: 6 Veröffentlichung: November 2016 Sprache: Deutsch

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