Eine Neuordnung der Abgaben und Umlagen auf Strom, Wärme, Verkehr

Optionen für eine aufkommensneutrale CO2-Bepreisung von Energieerzeugung und Energieverbrauch.

„Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!“ – so heißt es im Prolog zu Goethes Faust. Dieser Satz passt hervorragend zu der Debatte um das Thema CO2-Bepreisung. In der Fachwelt herrscht nach der über mehrere Jahre intensiv geführten Diskussion ein breiter Konsens: Eine deutlich stärkere CO2-Bepreisung ist dringend nötig für den Erfolg von Klimaschutz und Energiewende. Viele Vorschläge liegen auf dem Tisch, alle Argumente wurden mehrfach ausgetauscht: Die Zeit ist reif für eine Entscheidung.

Die vorliegende Publikation strukturiert die Vorschläge und kondensiert sie auf kurzfristig umsetzbare Handlungsoptionen. Die Analyse zeigt, dass kleine Schritte angesichts der hohen Strompreise und der stark schwankenden Ölpreise praktisch kaum eine Wirkung entfalten. Es ist daher – wie etwa in Frankreich oder in Schweden – eine mittlere bis größere Energiesteuerreform nötig, die zwangsläufig zu höheren Preisen für Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas führen wird. Die Reform ist jedoch in jedem Modell aufkommensneutral, das heißt alle Einnahmen werden 1:1 an die Bürgerinnen und Bürger zurückgegeben.

Details zur Publikation

Autor: Dr. Patrick Graichen, Thorsten Lenck Herausgeber: Agora Energiewende Seiten: 48 Veröffentlichung: November 2018 Sprache: Deutsch