Chemieunterricht im Zeichen von Diagnostik und Förderung

Ganz In – Materialien für die Praxis

Chemieunterricht benötigt im Ganztag wirkungsvolle Methoden der Diagnose und Förderung, um als Fach mit geringem Stundenumfang Schülerinnen und Schüler möglichst effektiv in ihrem Lernen unterstützen zu können. Ängste und Vorbehalte gegenüber formalistischen Diagnosetests und dem vermeintlichen Mehraufwand individualisierender Förderung sind einer verengenden Betrachtung des Feldes geschuldet. Denn es bietet sich schon heute im Regelunterricht viel Potenzial zur informellen Diagnose und für niederschwellige Förderangebote. Der vorliegende Band „Chemieunterricht im Zeichen von Diagnostik und Förderung“ gibt Impulse, wie dies auch in Unterrichtsroutinen integriert werden kann. Dabei schlägt er vor, Diagnose und Förderung als kontinuierliche Praxis des Chemieunterrichts zu verstehen, in der sich beide Aspekte stets aufeinander beziehen. Denn sicher ist: Eine Förderung in Chemie ist ohne Kenntnis der Lernpotenziale und -schwierigkeiten unmöglich; eine Diagnose der Probleme und Chancen, der keine angemessenen Lernanlässe folgen, ist wenig zielführend.

Details zur Publikation

Autor: Markus Emden, Jenna Koenen, Elke Sumfleth (Hrsg.) Herausgeber: Wilfried Bos, Heike Wendt ISBN: 978-3-8309-3314-4 Seiten: 124 Verlag: Waxmann Preis: 24,90€ Veröffentlichung: 2015 Sprache: Deutsch