ÜberGänge – Brücken bauen durch Musik und Tanz

Mit kultureller Bildung Übergänge im Schulsystem erleichtern

Musik und Tanz machen nicht nur Spaß, sondern können Kindern und Jugendlichen auch helfen, Bildungsübergänge leichter zu bewältigen.

WOZU?

Übergänge erleichtern, um Bildungserfolg zu erhöhen

Der Wechsel zwischen zwei Schulformen ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Moment ihrer Schullaufbahn. Denn er entscheidet maßgeblich über den weiteren Bildungserfolg. Bereits seit einigen Jahren entwickelt das Klavier-Festival Ruhr Methoden kultureller Bildung, um Kindern und Jugendlichen Übergänge zwischen verschiedenen Bildungsformen zu erleichtern. Hinzu kam 2015 die Arbeit mit Flüchtlingskindern in Seiteneinsteigerklassen, um sie bei der Integration in das deutsche Schulsystem zu unterstützen. Die Erfahrungen und Erkenntnisse der Arbeit sollen nun weitergegeben werden: in Form eines anleitenden Konzepts für Lehrende und Pädagogen von Kindertagesstätten und Schulen.

WAS?

Sprach- und Chancenbarrieren durch Musik und Tanz abbauen

Die musik- und tanzpädagogischen Methoden tragen die Handschrift des renommierten Orchestermusikers und Konzertpädagogen Richard McNicol. Auf leicht verständliche Art und Weise werden Kinder und Jugendliche ohne künstlerische Vorkenntnisse ermutigt, ein gemeinsames Klang- und Tanzkunstwerk zu schaffen. So können sie ohne Sprachbarrieren und über soziale und kulturelle Unterschiede hinweg kommunizieren. Die Methoden wurden bereits vereinzelt an Schulen erprobt – mit Erfolg: Die Projekte sind mit mehreren Preisen, darunter der Preis für Nachwuchsförderung des Echo Klassik, ausgezeichnet worden.

WIE?

Wissen und Erfahrungen aus der Praxis für alle zugänglich machen

Die langjährig erprobten Methoden sollen zweistufig weiterentwickelt werden. Dazu arbeitet das Klavier-Festival Ruhr modellhaft mit Kindertagesstätten (KiTas), Grundschulen und Sekundarschulen in Dorsten und Duisburg zusammen. Die Kooperation umfasst zunächst vier Arbeitsbereiche:

  • Die musik- und tanzpädagogischen Angebote werden umgesetzt.
  • Pädagogen und Lehrer der Bildungseinrichtungen erhalten Workshops, um die Methoden später eigenständig anzuwenden.
  • Das entwickelte Gesamtkonzept wird langfristig in den beteiligten Kita- und Schulprogrammen verankert.
  • Kitas und Schulen tauschen sich untereinander aus und entwickeln ein Bildungsnetzwerk.

In einem zweiten Schritt werden das Wissen und die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit in Fortbildungen und Praxismaterialien für Musik- und Tanzpädagogen sowie Lehrer übersetzt. Ziel ist es, die Methode bundesweit zu etablieren und für andere Kindertagesstätten und Schulen zugänglich zu machen.

Geschichten aus dem Projekt

Zehn Jahre Little Piano School

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Mehr auf YouTube

Video: Die Education-Arbeit des Klavier-Festivals Ruhr in Duisburg-Marxloh

Projektmanager

 Viola Hilbing
Viola Hilbing
Projektmanagerin
+49 201 24522-816
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Beitrag der Stiftung

Bewilligte Summe: 350.000 Euro Laufzeit: 2015 - 2017

Projektpartner

Klavier-Festival Ruhr

Aktuelles aus dem Projekt

Öffentliche Veranstaltung der Stiftung Mercator

Mercator Salon: Kulturelle Bildung und Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Stiftung Mercator, Essen
Öffentliche Veranstaltung des Klavier Festival Ruhr

Klavier-Festival Ruhr: Studientag

Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, Duisburg
Pressemitteilung des Klavier-Festivals Ruhr

Echo Klassik für das Klavier-Festival Ruhr

Der Preis für die Education-Programme wurde am 9. Oktober in Berlin übergeben




Presseschau

SWR2

"Ein bisschen Education geht nicht!"

Was konnte das Education-Programm des Klavierfestivals in Duisburg-Marxloh bewirken?

WAZ

Duisburger Schüler tanzen beim Klavierfestival Ruhr

Kinder aus Marxloh und Buchholz treten im Rahmen des "Education-Projekts" im Landschaftspark Duisburg auf