• Simon Bierwald © Stiftung Mercator

Studienpioniere

Chancen für Bildungsaufsteiger an Fachhochschulen erhöhen

Zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit trägt die Initiative Studienpioniere bei. Sie fördert zehn Fachhochschulen dabei, gezielt Erstakademiker zu rekrutieren und im Studium zu unterstützen. Die ausgewählten Hochschulen erhalten Mittel, sowohl um ihre internen Strukturen weiter zu entwickeln als auch Stipendien an Erstakademiker zu vergeben.

WOZU?

Mehr Bildungsgerechtigkeit durch Best Practice-Beispiele

Ziel ist es, dass mehr Menschen, deren Eltern nicht studierten, ein Studium abschließen. Dazu sollen die Erfahrungen der teilnehmenden Fachhochschulen auch andere Hochschulen anregen, die besten Ansätze selbst zu verwirklichen. So kann eine gerechtere Hochschullandschaft entstehen. Das ist dringend nötig: Denn von 100 Nichtakademiker-Kindern nehmen nur 23 ein Studium auf; bei Kindern aus Akademiker-Familien sind es mehr als dreimal so viele. Das bedeutet, dass die Mehrheit unserer Gesellschaft keine Chance auf Bildungsaufstieg und gleichberechtigte Partizipation hat.

WAS?

Fördermittel für zehn Fachhochschulen aus ganz Deutschland

Die Stiftung Mercator und der Stifterverband riefen Fachhochschulen aus ganz Deutschland im März 2013 auf, Konzepte zur gezielten Ansprache und Betreuung von Erstakademikern einzureichen. Die zehn Fachhochschulen mit den besten Konzepten wurden im Herbst 2013 von einer Jury ausgewählt. Bis 2017 werden sie jeweils 300.000 Euro Fördermittel erhalten. Ausgezeichnet wurden die folgenden Hochschulen:

WIE?

Chancengleichheit für Erstakademiker durch Strukturfördermittel und Stipendien

Die Fördermittel jeder Hochschule teilen sich auf in:

  • bis zu 170.000 Euro für Strukturförderung und
  • bis zu 130.000 Euro für Stipendien.

Einige Hochschulen nutzen die Strukturfördermittel zum Beispiel, um Stellen zu schaffen, damit neue Mitarbeiter Erstakademikern den Weg zum Hochschulabschluss ebnen. Dies kann etwa durch gezielte Kommunikation oder Einführungskurse für Nicht-Gymnasiasten geschehen. Mit den 130.000 Euro für Stipendien kann jede Hochschule je 18 Stipendien für Erstakademiker in Höhe von monatlich 150 Euro pro Stipendiat zahlen. Für jedes Stipendium des Förderkonsortiums können die Hochschulen außerdem Mittel in gleicher Höhe im Rahmen des Deutschlandstipendiums vom Bund einwerben, sodass die Stipendiaten dann über 300 Euro im Monat verfügen. Die Stipendiaten setzen sich zusammen aus Personen mit und ohne Migrationshintergrund.

 

 

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 Larissa Dickhaut
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Aktuelles aus dem Projekt

Statussymposium Studienpioniere

07.07.2015 09:00 Uhr – Wissenschaftszentrum Bonn

Achtzehn Studienpioniere starten an der EFH RWL

Profiliertes Unterstützungsangebot mit Schreibwerkstätten und Seminaren zur „Work-Life-Balance“

Hochschule Bochum fördert Studienpioniere

Bewerbungsfrist für ein Stipendium läuft bis 31.8.2014




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