Studien zum Einfluss von Vorurteilen auf den Bildungserfolg von benachteiligten Schülern

Eine Untersuchung von Verhalten und Einstellungen von Lehrern

Benachteiligungen, die aufgrund von Vorurteilen entstehen, werden weiterhin stark unterschätzt. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt untersucht den konkreten Einfluss von  Denken und Verhalten von Lehrern auf den Bildungserfolg von Schülern mit Migrationshintergrund aus benachteiligten Milieus. So können Lehrer zukünftig besser unterstützt werden, Schüler mit Migrationshintergrund aus sozial benachteiligten Milieus vorurteilsfrei, fair und gezielt zu fördern.

WOZU?

Gezielte Maßnahmen entwickeln um Benachteiligung zu vermeiden

Die Wissenschaftler wollen herausfinden, in welchem Umfang sich Vorurteile und Einstellungen in der gesamten Gesellschaft auch in den Erwartungen und Einschätzungen von Lehrern niederschlagen und sich damit auf den Bildungserfolg ihrer Schüler auswirken. Auf Basis der Ergebnisse sollen konkrete Maßnahmen entwickelt werden können, um Benachteiligungen zu vermeiden. So können wir Chancengleichheit, die Aussicht auf Bildungserfolg steigern und Partizipation verwirklichen.

 

 

WAS?

Ein Ziel, drei Studienmodule, interdisziplinäre Zusammenarbeit

Das Projekt besteht aus drei Studienmodulen:

WIE?

Kooperation der wissenschaftlichen Institute und interdisziplinäre Zusammenarbeit

In einem interdisziplinären Ansatz werden Erkenntnisse der Bildungsforschung mit Methoden der experimentellen Psychologie und der quantitativen Sozialforschung zusammengeführt. Die drei Institute tauschen sich regelmäßig miteinander aus und stimmen sich über ihre bisherigen Ergebnisse und das weitere Vorgehen ab. Der SVR übernimmt die Koordination.

Projektmanager

 Anna Dieterle
Anna Dieterle
Projektmanagerin
+49 201 24522-815
naan.qvrgreyr@fgvsghat-zrepngbe.qr
Dr. Oliver Döhrmann
Dr. Oliver Döhrmann
Projektmanager
+49 201 24522-820
byvire.qbrueznaa@fgvsghat-zrepngbe.qr