Staat und Gesellschaft – Partner für die Zukunft in China

Fortbildungsprogramm zur Förderung des gemeinnützigen Sektors in China

Während mehrtägiger Fortbildungsreisen nach Essen, Berlin und Brüssel lernen Vertreter chinesischer staatlicher Behörden sowie Vertreter der chinesischen Zivilgesellschaft die Strukturen und Arbeitsweisen deutscher und europäischer NGOs, sozialer Organisationen und Stiftungen kennen.

WOZU?

Wissen teilen, Zusammenarbeit fördern

Zivilgesellschaftliche und vor allem gemeinnützige Akteure gewinnen für die Bewältigung gesellschaftlicher Aufgaben und Herausforderungen in China immer mehr an Bedeutung. Die chinesische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bessere rechtliche Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Stellen zu schaffen und die Transparenz und Effizienz gemeinnütziger Organisationen zu erhöhen. Durch den direkten Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen China und Deutschland sowie anderen europäischen Akteuren soll das Programm zur Professionalisierung des gemeinnützigen Sektors in China beitragen. Dabei geht es nicht um einen einseitigen Wissenstransfer, sondern darum, voneinander zu lernen und dabei auch die deutsch-chinesisch-europäische Zusammenarbeit im gemeinnützigen Bereich zu stärken.

WAS?

Mehrtägige Fortbildungsreisen nach Europa

In mehrtägigen Fortbildungsreisen nach Essen, Berlin und Brüssel erhalten die Teilnehmer einen umfangreichen Einblick in die Strukturen und Arbeitsweisen gemeinnütziger Organisationen in Deutschland und Europa. Das Programm richtet sich hauptsächlich an Beamte des Ministeriums für zivile Angelegenheiten, das für den gemeinnützigen Sektor in China zuständig ist, und an hochrangige Vertreter wichtiger sozialer Organisationen, bzw. gemeinnütziger Stiftungen aus China. Der Bereich Internationale Programme der Stiftung Mercator führt das Programm durch.

WIE?

Eine Kombination aus verschiedenen Weiterbildungsangeboten

Die Fortbildungsreise setzt sich aus verschiedenen Programmpunkten zusammen. Neben Vorträgen und Gesprächsrunden sowie Vor-Ort-Besuchen von einschlägigen Organisationen nehmen die Teilnehmer auch an Workshops teil. Im Vordergrund stehen dabei Themen, die den Aufbau, die moderne Verwaltung und die rechtlichen Rahmenbedingungen sozialer und gemeinnütziger Organisationen betreffen. Im Zentrum steht dabei der Austausch auf Augenhöhe. Durch den direkten Dialog mit chinesischen Programmteilnehmern erhalten die auf deutscher bzw. europäischer Seite eingebundenen Personen wertvolle Informationen über Entwicklungen in China.

Projektmanager

 Zhang Yan
Zhang Yan
Projektmanagerin
+86 10 85276966-12
lna.munat@fgvsghat-zrepngbe.qr

Beitrag der Stiftung

Bewilligte Summe: 640.000 Euro Laufzeit: 2015 - 2019