Sprachbildung durch Kultur

Methoden kultureller Bildung im Einsatz für Sprachbildung

Musik, Theater, Tanz, Malerei und Poesie: Durch das aktive Erleben von Kunst und Kultur verbessern Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf im Bereich Deutsch als Zweitsprache ihre Sprachfähigkeiten und können so erfolgreicher lernen.

WOZU?

Sprachförderung weiterentwickeln, Methoden und Erfahrungen weitergeben

Das Kinderkulturhaus Lohbrügge veranstaltet seit 2011 Kulturprojekte für Schüler, von denen über 90 Prozent einen besonderen Förderbedarf im Bereich Deutsch als Zweitsprache aufweisen. Die seitdem gewonnenen Erfahrungen, Erkenntnisse und Kompetenzen sollen wissenschaftlich erhoben, weiter entwickelt und in Form von Weiterbildungen auch anderen Anbietern von Kultur, Schulen und Fortbildungsinstitutionen zugänglich gemacht werden - und so viele weitere Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen.

WAS?

Künstlerische Methoden mit systematischer Sprachförderung verbinden

Anhand von künstlerischen Methoden und Inhalten lernen Kinder und Jugendliche im Kinderhaus Lohbrügge spielerisch und kreativ die deutsche Sprache. Dabei kommen systematische Sprachfördermethoden zum Einsatz, die gezielt den Wortschatz erweitern, grammatikalische Formen üben oder Kommunikationsstrukturen und -konventionen einüben. Sie werden mit den unterschiedlichsten Kunstarten, wie Musik, Theater, Tanz, Malerei und Poesie verbunden. Die wertvollen Erfahrungen des Kinderkulturhauses an der Schnittstelle zwischen kultureller Bildung und Integration werden gezielt aufbereitet und an weitere Institutionen und Schulen weitergegeben .

WIE?

Methoden analysieren, weiterentwickeln, länderübergreifende Austauschforen nutzen

Die im Kinderkulturhaus Lohbrügge eingesetzten Methoden und Fortbildungen zur künstlerischen Sprachbildung werden zunächst systematisch vom Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache analysiert und in Zusammenarbeit mit Experten weiter entwickelt. Zeitgleich wird bei den Zielgruppen der Materialien, wie Mussen und Theater, Weiterbildungsinstitutionen oder Universitäten der Bedarf abgefragt: Welche Materialien benötigen Sie, was unterstützt sie am Besten? Auf Basis dessen entstehen anschauliche Praxismaterialien, die in einzelnen Institutionen im Anschluss direkt eingesetzt werden, begleitet von einer Beratung durch das Projektteam.

Pressekontakt

 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
Kommunikationsmanagerin Presse
+49 201 24522-841
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Beitrag der Stiftung

Bewilligte Summe: 500.000 Euro Laufzeit: 2016 - 2018