ProSALAMANDER

Chancen für ausländische Akademiker auf dem deutschen Arbeitsmarkt erhöhen

Etwa die Hälfte der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund hat in ihren Herkunftsländern einen Bildungsabschluss erworben, der in Deutschland nicht oder nur teilweise anerkannt wird. Um dieser Bildungsungerechtigkeit entgegenzuwirken, ermöglicht das Nachqualifizierungsprogramm ProSALAMANDER leistungsstarken Zuwanderern mit ausländischem Hochschulabschluss in wenigen Semestern einen deutschen Abschluss zu erwerben.

WOZU?

Bildungsungerechtigkeit und Fachkräftemangel entgegenwirken

Ziel des Programms ist es, Akademikern mit Migrationshintergrund eine bessere Teilhabe an zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu ermöglichen. Durch den Abschluss eines nachqualifizierenden Studiums in Deutschland, erhalten hochqualifizierte Zuwanderer die Chance, in einem ihrer Qualifikation entsprechendem Beruf zu arbeiten und damit ihre Stellung auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu verbessern. Doch nicht nur für die zugewanderten Akademiker ist das Programm ein Gewinn, sondern auch für den deutschen Arbeitsmarkt: ProSALAMANDER wirkt dem aktuellen und zukünftigen Fachkräftemangel entgegen, indem das Programm die vorhandenen Potenziale von Akademikern mit Migrationshintergrund fördert und sie somit fit für den deutschen Arbeitsmarkt macht.

WAS?

Nachqualifizierungsprogramm für zugewanderte Akademiker

ProSALAMANDER ist als Verbundprojekt der Universitäten Duisburg-Essen und Regensburg konzipiert. Das Nachqualifizierungsprogramm richtet sich an zugewanderte Akademiker, deren Studienabschluss aus dem Heimatland in Deutschland nicht oder nur teilweise anerkannt wird. Die zwei Universitäten haben das Programm in unterschiedlichen Fächern eingerichtet:

  • An der Universität Duisburg-Essen wird das Programm in den Fakultäten Ingenieurswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften angeboten.
  • An der Universität Regensburg ist eine Nachqualifizierung mit ProSALAMANDER in Wirtschaftswissenschaften sowie in den Fachrichtungen Informations- und Medienwissenschaften, Medieninformatik sowie Sprach- und Kulturwissenschaften möglich.

Die ersten Teilnehmer haben ihr Studium im Wintersemester 2012/2013 aufgenommen, eine zweite Kohorte startete mit dem Programm im Wintersemester 2013/2014. Die Stiftung Mercator stellt für beide Kohorten zusammen 64 Stipendien zur Verfügung.

WIE?

Fachliche, sprachliche und methodische Nachqualifizierung

In zwölf bis 18 Monaten erwerben die Teilnehmer im Rahmen von ProSALAMANDER einen anerkannten deutschen Hochschulabschluss. Eine Clearingstelle prüft zunächst individuell, welche Vorleistungen anerkannt werden können und legt gleichzeitig den Nachqualifizierungsbedarf fest. Die akademischen Angebote orientieren sich an der fachlichen, sprachlichen und methodischen Nachqualifizierung und sind auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten. Darüber hinaus ergänzen intensive Beratungs- und Betreuungsangebote das Programm.

Projektmanager

 Dr. Mounir Azzaoui
Dr. Mounir Azzaoui
Projektmanager
+49 201 24522-813
zbhave.nmmnbhv@fgvsghat-zrepngbe.qr

Beitrag der Stiftung

Bewilligte Summe: 2.500.000 Euro Laufzeit: 2011 - 2016

Zusätzliche Infos

www.prosalamander.de

Aktuelles aus dem Projekt

Eine Erfolgsgeschichte

UDE: ProSALAMANDER goes OnTOP

Feierliche Begrüßungsveranstaltung am 30. Oktober: ProSALAMANDER geht in eine [...]

30.10.2014 17:30 Uhr – Haus der Technik, Hollestraße 1, 45127 Essen

Dank ProSALAMANDER den Abschluss in der Tasche

Nachqualifizierung zugewanderter Akademiker an der Universität Regensburg




Social Media

Folgen Sie PROSalamander auf Facebook