Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Praxisnahes Forschungsprojekt zu ökonomischen Perspektiven auf die Flüchtlingskrise

Eine Gruppe europäischer Wissenschaftler identifiziert Herausforderungen und erarbeitet Handlungsstrategien zur europäischen Asyl- und Migrationspolitik aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht.

WOZU?

Lösungen zu Fragen der europäischen Flüchtlingskrise finden

Die Flüchtlingskrise wird noch lange ein bestimmendes Thema in Europa sein. Um die Handlungsfähigkeit Europas zu stärken, will der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Empfehlungen für politische Entscheider auf nationaler und europäischer Ebene entwickeln.

WAS?

Ein europäischer Forscherverbund mit Wissenschaftlern aus Kiel, Florenz und Brüssel

Im Kern von MEDAM arbeiten europäische Wissenschaftler am Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, Migration Policy Center (MPC) des European University Institute (EUI) in Florenz und Centre for European Policy Studies (CEPS), einem Think Tank in Brüssel. Die Forschung von MEDAM konzentriert sich dabei auf vorwiegend ökonomische Fragen zu den Themenfeldern

  • Reform des europäischen Asylsystems,
  • Einwanderung, EU-Binnenmigration und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt,
  • Herkunftsländer von Migranten und Flüchtlingen. 

Darüber hinaus kommen in dem Projekt Experten aus unterschiedlichen Ländern und Fachdisziplinen zusammen.

WIE?

Eine Kombination aus Forschung und Dialog mit Entscheidern

MEDAM setzt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik an. Zusätzlich zur Forschung ist der regelmäßige Dialog mit Entscheidern auf nationaler sowie europäischer Ebene ein zentrales Element der Projektarbeit. Neben schriftlichen Analysen und Beiträgen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften sollen die Projektergebnisse über Veranstaltungsformate mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in die politische Diskussion eingebracht werden.

Projektmanager

Dr. Markus Hesse
Dr. Markus Hesse
Projektmanager
+49 201 24522-31
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Beitrag der Stiftung

Bewilligte Summe: 3.000.000 Euro Laufzeit: 2016 - 2019

Zusätzliche Infos

www.medam-migration.eu

Aktuelles aus dem Projekt

Veranstaltung auf Einladung der Global Solutions Initiative

Flexible Solidarity - A Comprehensive Strategy for Asylum and Immigration in the [...]

Berlin
Pressetermin der Stiftung Mercator

Mercator Briefing: Italien nach der Wahl - welche Rolle hat das Thema Migration [...]

PZB, Berlin
Veranstaltung auf Einladung des Centre for European Policy Studies (CEPS)

CEPS Ideas Lab 2018 - MEDAM Session

-
Brüssel



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Presseschau

derStandard.at

Die bessere Alternative zur Abschottung

"Die Ergebnisse des EU-Flüchtlingsgipfels greifen zu kurz. Legale Wege in den Arbeitsmarkt der EU wären viel wirksamer" - so Projektpartner Matthias Lücke, MEDAM, in [...]

Tagesspiegel.de

Liveblog zum Global Solutions Summit

Tagesspiegel.de verfolgt die Konferenz, auf der am 29. Mai auch der neue MEDAM-Assesment Report vorgestellt wird, im Liveblog.

ZEIT Online

EU-Asylpolitik: Flexible Solidarität statt Quote

EU-Staaten sollten nicht gezwungen werden, Flüchtlinge aufzunehmen, schreibt Prof. Dr. Matthias Lücke, Co-Direktor von MEDAM, in einem Gastbeitrag.  [...]

UmweltDialog.de

Mehr flexible Solidarität in der europäischen Asyl- und Migrationspolitik

Eine von der Stiftung Mercator geförderte Studie zeigt, wie Einwanderung so gestaltet werden kann, dass sie allen Beteiligten nützt

NewsDeeply.com

Border Walls Don’t Stop Immigration, but They Do Undermine Integration

Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) Assessment Report zeigt, wie Grenzmauern Integration schwächen

Handelsblatt

Studie wirbt für gemeinsames Asylkonzept der EU

Der Artikel stellt den Mercator Dialogue on Migration and Asylum - MEDAM Assessment Report 2017 vor.