Kommunales Konfliktmanagement fördern: Einwanderung konstruktiv gestalten

Teilhabe und Integration konstruktiv gestalten

Flucht, Einwanderung und Integration bestimmen auch 2016 die öffentliche und politische Agenda. Sie stellen die verantwortlichen Personen in den Bundesländern, den Städten und auch den Hilfsorganisationen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig verschärft sich die Debatte über Integration, Migration und Flucht. Um dem entgegenzuwirken und die Beteiligten bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen, fördern wir das Kommunale Konfliktmanagement in Nordrhein-Westfalen.

WOZU?

Mit Dialog und Verständnis friedlich zusammenleben

Städte und Gemeinden tragen besonders viel Verantwortung dafür, ob Integration gelingt oder scheitert. Wenn Menschen verschiedener Herkunft und Kulturen zusammenleben, gibt es viele unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse. Mit nachhaltigen Strukturen und im konstruktiven Dialog mit Beteiligten und Betroffenen soll das Kommunale Konfliktmanagement das Integrationsklima positiv gestalten und den Zusammenhalt in unserer Einwanderungsgesellschaft stärken.

WAS?

Konflikte frühzeitig erkennen und konstruktiv bewältigen

16 Kommunen in Nordrhein-Westfalen erhalten Unterstützung beim Integrationsmanagement und bauen nachhaltige Strukturen zur Konfliktregelung auf. Mitarbeiter werden umfassend qualifiziert, entwickeln Konzepte und Maßnahmen des Konfliktmanagements und werden in ihrem Praxisalltag durch Experten begleitet. Sie lernen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktiv zu bewältigen. Die Mitarbeiter der Städte vernetzen sich zudem untereinander und tauschen Erfahrungen aus. Erfahrungen und Ergebnisse fließen in Materialien ein, mit denen weitere Personen fortgebildet werden können. So sollen langfristig alle Kommunen in NRW von dem Projekt profitieren.

WIE?

Intensive Qualifizierung, Austausch und Supervision

Ausgewählte Mitarbeiter aus sechs Kommunen und Kommunalen Integrationszentren sowie bereits ausgebildete Mediatoren werden durch den berufsbegleitenden Studiengang „Integrationsmanagement und Systemdesign“ an der Ruhr-Universität Bochum qualifiziert. Über einen Zeitraum von 18 Monaten werden sie zu „Integrations- und Konfliktmanagern“ ausgebildet. Darüber hinaus werden Mitarbeiter aus zehn weiteren Kommunen in einer verkürzten Weiterbildung im Themenfeld qualifiziert. Sie erlernen dabei u.a. ein Repertoire an Handlungsmöglichkeiten zur Bewältigung interkultureller Problemstellungen in Kommunen. Sie werden zudem fortlaufend von ausgebildeten Mediatoren bei der Entwicklung und Realisierung ihrer Konzepte und Maßnahmen zum Konfliktmanagement begleitet. Die Ergebnisse gehen in Materialien ein, sodass auch weitere Städte und Mitarbeiter teilhaben können. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird wissenschaftlich evaluiert.

Projektmanager

 Katharina Tesmer
Katharina Tesmer
Projektmanagerin
Katharina Tesmer ist zurzeit in Elternzeit.
 Anna Dieterle
Anna Dieterle
Projektmanagerin
+49 201 24522-815
naan.qvrgreyr@fgvsghat-zrepngbe.qr

Aktuelles aus dem Projekt

Pressemitteilung der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI)

Projekt 'Kommunales Konfliktmanagement: Teilhabe und Integration konstruktiv [...]

Die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) ist vom [...]