Eltern und Schulen – Gemeinsam stark

Die Zusammenarbeit von Eltern und Schule verbessern

Bildungserfolg ist in Deutschland in erster Linie eine Frage der sozialen Herkunft: Neben Schule und Lehrern übt das Elternhaus einen ebenso großen Einfluss aus. Ziel des Projekts „Eltern und Schulen – Gemeinsam stark“ ist daher die Entwicklung von Strukturen innerhalb von Kommunen des Ruhrgebiets, mit denen Bildungs- und Erziehungspartnerschaften zwischen Eltern und Schulen systematisch gefördert werden können. Der Fokus liegt dabei auf dem Übergang von der Grund- in die weiterführende Schule.

WOZU?

Chancengleichheit erreichen, Wirkung entfalten

Gerade bildungsferne und zugewanderte Eltern haben häufig nicht das notwendige Wissen über das deutsche Bildungssystem, um den Bildungsverlauf ihrer Kinder optimal begleiten zu können. Falsche Schulempfehlungen und -entscheidungen seitens der Eltern führen häufig zu Bildungsumwegen oder -hindernissen . Praktische Konzepte und eine systemische Zusammenführung bereits bestehender Konzepte zur Elternarbeit können die Zusammenarbeit von Eltern und Schulen fördern und die Aussicht auf eine gelungene Bildungslaufbahn von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Schichten maßgeblich verbessern.

WAS?

Regionaler Rahmen und kommunuales Konzept ergänzen sich

RuhrFutur entwickelt gemeinsam mit den Ruhrgebietskommunen Bochum, Castrop-Rauxel und Mülheim an der Ruhr ein kommunenübergreifendes regionales Rahmenkonzept zur Stärkung der Zusammenarbeit von Eltern und Schulen. Zudem wird in jeder dieser drei Kommunen ein kommunales Konzept erarbeitet, das die Etablierung von Bildungs- und Erziehungspartnerschaften vor Ort gewährleistet. In diesem Rahmen werden auch Mikroprojekte durchgeführt, in denen beispielsweise mehrsprachige Informationsbroschüren für Eltern zur Informationsvermittlung über das deutsche Schulsystem erarbeitet oder auch Elternreihen zu den Themen (1) Gesunde Ernährung, (2) kulturelle Bildung/Lesekompetenz und (3)Freizeitgestaltung/Mobilität durchgeführt werden.

WIE?

Bündelung weitreichender Kompetenzen und Erfahrungen durch gemeinsames Wirken

Das Projekt wird von RuhrFutur gesteuert und durchgeführt. Bei der operativen Umsetzung arbeitet RuhrFutur mit der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI), dem Institut für soziale Arbeit (ISA) und dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB) zusammen.

Projektmanager

Dr. Annett Schmeck
Dr. Annett Schmeck
Projektmanagerin
+49 201 24522-848
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Beitrag der Stiftung

Bewilligte Summe: 1.000.000 Euro Laufzeit: 2016 - 2019

Projektpartner

RuhrFutur

Aktuelles aus dem Projekt

Veranstaltung auf Einladung der RuhrFutur

Mülheimer Schultüte

Mülheim an der Ruhr



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