Im vergangenen Jahr hat die gemeinnützige Organisation mit Sitz im Ruhrgebiet 80 weitere Vorhaben mit rund 61,3 Millionen Euro unterstützt. Zugleich hat sie die Strategien ihrer Bereiche Digitalisierte Gesellschaft, Europa in der Welt, Klimaresiliente Gesellschaft sowie Teilhabe und Zusammenhalt weiterentwickelt. Das geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht 2025 hervor.
In Zeiten wachsender gesellschaftlicher Polarisierung und politischer Umbrüche nimmt der Druck auf die politisch aktive Zivilgesellschaft zu. „Das fordert uns heraus und verlangt von uns, noch konsequenter bereichsübergreifend zu lernen und unsere Handlungsansätze kontinuierlich anzupassen“, so Dr. Lars Grotewold, der Anfang des Jahres den Vorsitz der Geschäftsführung übernommen hat. „In diesem Sinne haben wir unsere Strategie für die kommenden fünf Jahre weiterentwickelt – konsequent mit dem Anspruch unseres Stiftungsmottos #WirstärkenDemokratie.“
So hat der bisherige Bereich Klimaschutz seine Handlungslogiken mit dem Ziel angepasst, eine sozial ausgewogene Klimapolitik und die Reduktion von Emissionen mit der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu verbinden. Der Bereich Digitalisierte Gesellschaft setzt sich dafür ein, digitale Technologien im Einklang mit demokratischen Werten zu nutzen – und etwa mithilfe der Wettbewerbspolitik die Macht weniger marktbeherrschender Konzerne zu begrenzen.
Weil die internationale Zusammenarbeit unter neuen geopolitischen Realitäten leidet, intensivierte der Bereich Europa in der Welt unter anderem den länderübergreifenden systematischen Austausch mit Nationen in Afrika, Asien sowie Lateinamerika und baute Plattformen für geschützte Dialoge. Der Bereich Teilhabe und Zusammenhalt wiederum richtet seine Projekte noch mehr als bisher auf die Teilhabe sozioökonomisch benachteiligter Menschen aus und festigt demokratische Institutionen besonders auf kommunaler Ebene. Gleichzeitig baute die Stiftung ihre Community-Arbeit strategisch weiter aus.
Seit ihrer Gründung hat die Stiftung Mercator insgesamt 2.240 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,08 Milliarden Euro unterstützt (Stand Ende 2025). Die Mittel kommen wissenschaftlichen Einrichtungen, zivilgesellschaftlichen Akteur*innen oder Thinktanks zugute und verteilen sich meist über eine mehrjährige Förderperiode.
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Lothar Kuhn | Leiter Bereich Kommunikation
T +49 201-245 22-36 | lothar.kuhn@stiftung-mercator.de
ÜBER DIE STIFTUNG MERCATOR
Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige und gemeinnützige Organisation, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Expertise und praktischer Projekterfahrung handelt. Seit 1996 tritt sie für eine solidarische und partizipative Gesellschaft ein. Dazu fördert und entwickelt sie Projekte, die Chancen auf Teilhabe und den Zusammenhalt im Gemeinwesen verbessern. Die Stiftung Mercator setzt sich für ein handlungsfähiges und demokratisches Europa ein, eine an den Grundrechten orientierte digitale Transformation von Staat und Gesellschaft sowie eine resiliente, sozial ausgewogene Klimapolitik. Dies lässt sich nur in einer liberalen Demokratie verwirklichen, welche die Stiftung Mercator verteidigen und festigen will – wie es ihr Motto zusammenfasst: #WirstärkenDemokratie. Sie engagiert sich in Deutschland, Europa und weltweit. Dem Ruhrgebiet, Heimat der Stifterfamilie und Stiftungssitz, fühlt sie sich besonders verbunden.
www.aufruhr-magazin.de – Das Magazin der Stiftung Mercator
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