Pressemitteilung
Essen, 15.07.2025

Vergangenes Jahr hat die gemeinnützige Stiftung aus dem Ruhrgebiet mit über 58 Millionen Euro neue Vorhaben in den Bereichen Digitalisierte Gesellschaft, Europa in der Welt, Klimaschutz sowie  Teilhabe und Zusammenhalt ermöglicht – und zwei langjährige Partnerorganisationen verstetigt, wie aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht.

Um dem wachsenden Misstrauen in die Demokratie entgegenzuwirken, fördert die Stiftung Mercator gezielt Projekte, die Beteiligung ermöglichen und eine ebenso soziale wie nachhaltige Transformation der Gesellschaft voranbringen. „Starke Bündnisse und große Veränderungsbereitschaft sind in Zeiten nationaler wie internationaler Multikrisen wichtiger denn je“, betont Dr. Wolfgang Rohe, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Nur gemeinsam kann es gelingen, konkrete Lösungen voranzutreiben, statt in der Problemanalyse zu verharren.“

Seit Ende 2024 unterstützt die Stiftung Mercator getreu ihres Mottos #WirstärkenDemokratie beispielsweise die überparteiliche „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“, die Empfehlungen für eine Reform der Verwaltung und des Staates erarbeitet hat. Das Projekt ist eines von 108 neu bewilligten Vorhaben mit einem Gesamtbudget von über 58 Millionen Euro, welche die Organisation vergangenes Jahr auf den Weg gebracht hat.

Projekte zur Rechtsstaatlichkeit und digitalen Souveränität

Ein weiteres Beispiel ist die Unterstützung der Aktion Zivilcourage in Ostdeutschland, die kommunale Moderationstrainings in Krisen- und Konfliktsituationen anbietet und so das lokale Engagement gegen rechtsextreme und verfassungsfeindliche Kräfte stärkt. Partner*innen wie die Rule of Law Clinic untersuchen unterdessen, wie gut die EU ihre eigenen Vorgaben zur Rechtsstaatlichkeit durchsetzt und so Menschenrechte schützt.

Auch im Bereich sozialverträglicher Klimaschutz hat die Stiftung neue Schwerpunkte gesetzt. Gefördert werden unter anderem Projekte wie der Monitor des International Council on Clean Transportation (ICCT), der Maßnahmen für einen besseren Zugang von Menschen mit geringem Einkommen zur Elektromobilität untersucht. Die massive Verbreitung von Desinformation und Propaganda über digitale Kanäle während des Superwahljahres 2024 war ebenfalls ein zentrales Thema. Mit einem umfangreichen Förderportfolio setzt sich die Stiftung Mercator unter anderem für eine größere digitale Souveränität Europas ein.

Darüber hinaus konnte die Stiftung Ende vergangenen Jahres zwei Partnergesellschaften verselbständigen: So führen die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen das vor fünfzehn Jahren gegründete Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) mit eigenen Mitteln fort. Und das Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change hat als neue fünfte Forschungsabteilung eine Heimat im renommierten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gefunden.

Die Stiftung Mercator hat seit ihrer Gründung insgesamt 2.160 Projekte mit 1,02 Milliarden Euro gefördert (Stand Ende 2024). Die Mittel kommen vor allem Projektpartner*innen wie wissenschaftlichen Einrichtungen, zivilgesellschaftlichen Akteur*innen oder Thinktanks zugute und verteilen sich meist über eine mehrjährige Förderperiode.

ZUM DIGITALEN JAHRESBERICHT 

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ÜBER DIE STIFTUNG MERCATOR
Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige und gemeinnützige Stiftung, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Expertise und prakti-scher Projekterfahrung handelt. Seit 1996 tritt sie für eine solidarische und partizipative Gesellschaft ein. Dazu fördert und entwickelt sie Projek-te, die Chancen auf Teilhabe und den Zusammenhalt in einem diverser werdenden Gemeinwesen verbessern. Die Stiftung Mercator setzt sich für ein weltoffenes, demokratisches Europa ein, eine an den Grundrechten orientierte digitale Transformation von Staat und Gesellschaft sowie einen sozial gerechten Klimaschutz. Die Stiftung Mercator engagiert sich in Deutschland, Europa und weltweit. Dem Ruhrgebiet, Heimat der Stifter-familie und Stiftungssitz, fühlt sie sich besonders verbunden.

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