• David Ausserhofer © Stiftung Mercator

Smart Market Design in deutschen Verteilnetzen

Berlin

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Öffentliche Veranstaltung der Agora Energiewende

Entwicklung und Bewertung von Smart Modellen & Ableitung einer Regulatory Roadmap

Auf den Strommärkten (Day-Ahead- und Intraday-Markt) erfolgt die Preisbildung unter der Zugrundelegung einer „Kupferplatte“. Das heißt, dass die Marktakteure agieren, als ob das Netz engpassfrei wäre. Im realen Netzbetrieb entstehen jedoch physikalische Restriktionen wie Netzengpässe, die die Märkte nicht abbilden. Um die Netzstabilität zu gewährleisten, müssen die Netzbetreiber in solchen Situationen Maßnahmen wie Einspeisemanagement (Abregelung Erneuerbarer-Energien-Anlagen) oder Redispatch (auf Übertragungsnetzebene) ergreifen. Die Anzahl der Einsätze und abgeregelten Energiemengen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Daher stellt sich die Frage, wie in Zukunft sogenannte „Smart Markets“ geschaffen werden können, um Netzengpässe zu bewirtschaften. Flexibilitätsoptionen wie Power-to-Heat, Speicher, flexible Nachfrage und Erzeugung, Regelleistung durch Erneuerbare-Energien-Anlagen und intelligente Netztechnologien können hier zum Einsatz kommen. Anstelle Erneuerbare-Energien-Anlagen abzuregeln, könnte ihr Strom somit lokal anderweitig genutzt werden. Bislang existieren hierzu aber noch keine Modelle, wie diese Netzengpässe über sogenannte Smart Markets bewirtschaftet werden können.

Die auf dieser Veranstaltung vorgestellte Studie von Ecofys und Fraunhofer IWES hat das Ziel, die inhaltliche Lücke einer möglichen konkreten Ausgestaltung von Smart Markets zu schließen. Dabei entwickelt und bewertet die Studie verschiedene konzeptuelle Modelle zur möglichen Ausgestaltung eines Smart Markets in Bezug auf verschiedene Netzgebietsklassen. Dies mündet in Handlungsempfehlungen für eine Regulatory Roadmap.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden können Sie auf unserer Webseite. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 15. März 2017.

Barrierefreiheit: Wenn Sie einen barrierefreien Zugang benötigen, so kontaktieren Sie bitte Nikola Bock.

CO2-Einsparen: Wir empfehlen die Anreise zu dieser Veranstaltung mit dem öffentlichen Personennahverkehr beziehungsweise mit der Deutschen Bahn.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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