Stiftung Mercator bewilligt 2014 erneut 60 Mio. Euro für Projekte

2015 stehen besonders die Arbeit im neuen Clusterthema Europa im Fokus sowie – im Jahr der UN-Klimakonferenz in Paris – neue Wege zu Emissionsreduktionen

Pressemitteilung

Essen, 08.07.2015

Die Stiftung Mercator hat im vergangenen Jahr 122 Projekte mit einem Volumen von rund 60 Mio. Euro bewilligt. Damit  fördert  und begleitet sie aktuell rund 340 Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Internationale Verständigung. Insgesamt hat sie seit Beginn ihrer Tätigkeit etwa 400 Mio. Euro für rund 1.060 Projekte bereitgestellt.

2014 wurde die neue Strategie „Mercator 2020 – Perspektiven öffnen, Chancen ermöglichen“ verabschiedet. Neben den drei Clusterthemen Integration, Klimawandel und Kulturelle Bildung steht nun als viertes auch Europa im Mittelpunkt der Arbeit der Stiftung Mercator.

Seither ist die Bedeutung des Themas Europa nicht geringer geworden. Ob Eurokrise, Griechenland-Debatte, Brexit-Szenario oder EU-Flüchtlingspolitik – die Liste der kontrovers diskutierten Fragen ist lang. Gerade jetzt braucht es nach Überzeugung der Stiftung Mercator mehr denn je ein Bekenntnis zur europäischen Idee und zu den europäischen Werten – und Lösungen für die drängenden Herausforderungen. „Wir wollen den Zusammenhalt und die Handlungsfähigkeit Europas stärken. Darin sehen wir den Schlüssel für eine gemeinsame Zukunft in Europa“, so Dr. Wolfgang Rohe, Sprecher der Geschäftsführung. Die Stiftung Mercator arbeitet daran, indem sie beispielsweise Plattformen für Parlamentarier aus ganz Europa schafft, europäische Think Tanks systematisch zusammenbringt, jungen Akteuren internationale Austauschmöglichkeiten bietet und mit einem Online-Wettbewerb neue Wege beschreitet und für den Zusammenhalt Europas wirbt.

2015 ist außerdem ein besonders wichtiges Jahr für den Klimaschutz mit dem bevorstehenden UN-Klimagipfel Anfang Dezember in Paris. Maßgeblich für seinen Erfolg werden die Klimaschutzziele der großen Emittenten und Industriestaaten sein – hier ging kürzlich vom G7-Gipfel in Elmau ein wichtiges Signal aus. „Deutschland muss jetzt Ernst machen mit dem Bekenntnis zur Energiewende“, stellt Dr. Wolfgang Rohe heraus. „Daher setzen wir uns für Emissionsreduktionen ein, die auch über den Stromsektor hinausgehen.“ Neue Fördervorhaben im Verkehrssektor spielen daher künftig zusätzlich zu bereits bestehenden Klimaschutzprojekten eine zentrale Rolle.

Alle Bewilligungen des vergangenen Jahres sowie alle weiteren Zahlen für 2014 finden Sie in unserem heute erschienenen Jahresbericht 2014, der Ihnen zum Download auf der Website der Stiftung Mercator unter www.stiftung-mercator.de/jahresbericht2014 zur Verfügung steht.