Stiftung Mercator beruft internationale Kommission zur Gesamtwirkungsanalyse

Neunköpfige Kommission unter Vorsitz von Prof. Dr. Otfried Jarren nimmt heute ihre Arbeit auf

Pressemitteilung

Essen/Berlin, 25.01.2013

Essen/Berlin, 25. Januar 2013 – Die Stiftung Mercator lässt ihre strategische Ausrichtung, die Wirksamkeit der Programme sowie die Methodik ihres Arbeitens überprüfen. Dazu wurde eine unabhängige Kommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Otfried Jarren, Prorektor Universität Zürich, ernannt, die heute zum ersten Mal in Berlin tagt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sollen zudem für die Weiterentwicklung der Stiftungsstrategie „Mercator 2020“ herangezogen werden.

Der international besetzten Kommission gehören an: Prof. Dr. Otfried Jarren, Prorektor Universität Zürich (Vorsitz); Dr. Wolf Schmidt, PhiPolisConsult (stellvertretender Vorsitz); Prof. Dr. Paul Brest, Stanford University, ehemaliger Präsident der Hewlett Foundation (USA); Prof. Dr. Ute Frevert, Direktorin Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin; Prof. Dr. Jürgen Kocka, ehemaliger Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung; Ratna Omidvar, Präsidentin der Maytree Foundation, Toronto (Kanada); Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor HHL Leipzig Graduate School of Management; André Schmitz, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten, Senatskanzlei Berlin, sowie Prof. Dr. Burkhardt Schwenker, Vorsitzender des Aufsichtsrats Roland Berger Strategy Consultants, München.
 
„Die Stiftung Mercator hat 2008 einen intensiven Strategieprozess durchlaufen und die Fünf-Jahres-Strategie ‚Mercator 2013 – Ideen beflügeln, Ziele erreichen‘ verabschiedet“, erklärt Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. In diesem Rahmen hatte die Stiftung Mercator ihre Tätigkeitsfelder, wie auch ihre Haltung und Werte klar definiert sowie die Strategie für die drei Themencluster Integration, Klimawandel und Kulturelle Bildung konkretisiert und sich Ziele für die Arbeit der nächsten Jahre gesetzt. „Bereits damals hatte ich den Gremien vorgeschlagen, zum Ende der ersten strategischen Periode die Arbeit der Stiftung extern analysieren zu lassen. Als lernende Organisation wollen wir damit wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung unserer Strategie in den kommenden Jahren gewinnen“, so Lorentz weiter.  

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, so hochkarätige und kompetente Experten für diese Aufgabe zu gewinnen“, sagt Rüdiger Frohn, Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator.

Der Kommissionsvorsitzende, Prof. Dr. Otfried Jarren, erläutert: „Die Kommission will mit ihrer Überprüfung der Stiftung Mercator Aufschluss über die Wirkung einer in einem breiten Förderspektrum tätigen privaten Stiftung geben. Wir wollen mit unserer Tätigkeit auch einen Beitrag zur Transparenz im Stiftungswesen leisten.“

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Christiane Duwendag
Leiterin Kommunikation
Stiftung Mercator
Tel.: 0201-24522-42