Stiftung Mercator begrüßt Übernahme der Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz durch Sylvia Löhrmann

Die Stiftung Mercator gratuliert der neuen KMK-Präsidentin und wünscht ihr viel Erfolg bei den gemeinsamen Zielen in den Bereichen Integration und kulturelle Bildung.

Pressemitteilung

Essen/Berlin, 15.01.2014

Die Schulministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, hat heute den Vorsitz der Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder von ihrem Vorgänger, dem Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Stephan Dorgerloh übernommen. Als Akteur, der sich für mehr Chancengleichheit in der Bildung und die Stärkung kultureller Bildung als Teil allgemeiner Bildung einsetzt, begrüßt die Stiftung Mercator die Präsidentschaft von Sylvia Löhrmann.

Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator, erklärte: „Ich beglückwünsche Frau Löhrmann zur heutigen Übernahme des bildungspolitisch zentralen Amts der Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz. Uns verbindet mit der NRW-Schulministerin und neuen KMK-Präsidentin das Engagement für das gemeinsame Ziel, allen Kindern und Jugendlichen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – die gleichen Chancen auf Bildung und Teilhabe bieten zu wollen.“

Sylvia Löhrmann hat unter anderem bereits die Umsetzung der Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur „Interkulturellen Bildung und Erziehung in der Schule“ als eine wichtige Aufgabe der KMK in der nächsten Zeit benannt. Dabei sprach sie sich besonders gegen die Defizitbetrachtung bei der Integration von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte aus. Die individuelle Förderung der Potenziale dieser Kinder und Jugendlichen und eine durchgängige Sprachbildung sind elementare Hebel, durch die die Stiftung Mercator in ihrem Themencluster Integration einen Beitrag zur Integration und damit Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen erreichen will.

Die Stiftung Mercator wird die Kultusministerkonferenz ebenso weiter bei der Realisierung ihrer Empfehlungen zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung vom Oktober 2013 unterstützen. Darin hatte die KMK die kulturelle Bildung als unverzichtbar für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen benannt und ihre Verankerung als anerkanntes Ziel der Schulentwicklung festgestellt. Auch die Stiftung Mercator setzt sich dafür ein, allen Kindern und Jugendlichen einen gesicherten Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen und diese wirksam als gleichwertigen Teil allgemeiner Bildung  im Bildungssystem zu verankern.

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Julia Heer
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