RuhrFutur startet erste Maßnahme für eine bessere Schulqualität

Essen und Mülheim an der Ruhr verbessern im Rahmen eines städteübergreifenden Pilotprojektes die Unterrichtsqualität an ihren Grundschulen

Pressemitteilung

26.08.2014

Insgesamt 19 Grundschulen aus Essen und Mülheim an der Ruhr starten heute in einen gemeinsamen Entwicklungsprozess, um die Qualität ihres Unterrichts zu verbessern. Mindestens zwei Jahre lang unterstützen Berater die Schulen dabei, sich in den Bereichen Lehre, Schulkultur und Schulmanagement systematisch weiterzuentwickeln. Es handelt sich um die erste städteübergreifende Kooperationsmaßnahme,die im Rahmen der Bildungsinitiative RuhrFutur initiiert und mit 320.000 Euro finanziert wird.

„Ich freue mich, dass sich so viele Grundschulen aus Mülheim und Essen für dieses Projekt beworbenhaben“, so Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr, bei der heutigen Auftaktveranstaltung in der Mülheimer Stadthalle. „Das zeigt, für wie wichtig die Schulen in Essen und Mülheim das Thema Schulentwicklung halten und wie groß ihre Bereitschaft ist, daran aktiv mitzuarbeiten.“

Im Rahmen des Projekts werden sich die Grundschulen unter anderem mit Fragen der Unterrichtsgestaltung, des Lernklimas und der Motivation, der Elternarbeit und des Umgangs mit heterogenen Klassen auseinandersetzen. Aber auch Themen wie Ganztag, Ressourcenplanung und Personaleinsatz stehen auf der Agenda der Schulleitungen und Lehrkräfte. Viele dieser Inhalte finden sich auch im Referenzrahmen Schulqualität NRW, der alle aktuellen Qualitätsaspekte und Qualitätsanforderungen an Schule und Unterricht bündelt. Damit ist sichergestellt, dass das Vorhabenden teilnehmenden Schulen die Orientierung bietet, die Politik und Bildungsforschung von Schulentwicklungsprozessen erwarten.

„Es handelt sich um ein Pilotprojekt, mit dem wir den Grundschulen in Essen und Mülheim einepraxisnahe Unterstützung bei Prozessen der inneren Schulentwicklung bieten“, erklärt RuhrFutur-Geschäftsführerin Ulrike Sommer. „Wir gehen davon aus, dass die meisten Schulen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, so dass sich hier Möglichkeiten ergeben, gemeinsam und voneinander zulernen. Wenn das Projekt erfolgreich verläuft, ist daher durchaus denkbar, dass wir das Modell auch auf andere Schulen und Schultypen im Ruhrgebiet übertragen.

“Die Schulen identifizieren zunächst individuell ihre jeweiligen Herausforderungen und konkreten Ziele.Schulentwicklungsberater begleiten sie bei der anschließenden Strategieentwicklung und der Umsetzung in die Praxis. Darüber hinaus werden Schulleitungen und Lehrkräfte zu Multiplikatoren ausgebildet, die den Entwicklungsprozess auch über die Projektlaufzeit hinaus weiter vorantreiben sollen. Die 19 Schulen hatten sich für die Teilnahme an dem Projekt beworben. Ziel der Kommunen ist es, langfristig alle Grundschulen beider Städte in den Prozess miteinzubeziehen.

Die teilnehmenden Schulen der Stadt Essen:

GGS Schule an der Ruhr
Kath. GS Bardelebenschule
GGS Herderschule
GGS Höltingschule
Kath. GS Christophorusschule
GGS Maria-Kunigunda-Schule
GGS Cranachschule
GS Schmachtenbergschule
GGS an der Heinickestraße
GGS Leitherschule
GGS Ardeyschule

Die teilnehmenden Schulen der Stadt Mülheim an der Ruhr:

GGS Astrid-Lindgren-Schule
GGS am Dichterviertel
GGS an der Filchnerstraße
GGS Styrum
GGS an der Zunftmeisterstraße
Kath. GS Katharinenschule
Kath. GS Schildbergschule
GGS Zastrowstraße

Über RuhrFutur

RuhrFutur ist eine gemeinsame Bildungsinitiative von Stiftung Mercator, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Städte Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim an der Ruhr sowie der Ruhr-Universität Bochum, der Fachhochschule Dortmund, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Westfälischen Hochschule. Ihr Ziel ist eine Verbesserung des Bildungssystems in der Metropole Ruhr, um allen Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg zu ermöglichen. Als zentrale Plattform bindet RuhrFutur bereits bestehende Bildungsinitiativen ein und vernetzt diese miteinander. So werden vorallem der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen den einzelnen Kommunen und den Hochschulenverbessert und daraus resultierende Erkenntnisse allgemein zugänglich gemacht.

Weitere Informationen unter www.ruhrfutur.de

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Julia Heer
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