Oliver Adria siegt beim ersten Klima Slam der Stiftung Mercator

Publikum kürt besten wissenschaftlichen Vortrag zum Thema Energie

Pressemitteilung

Essen, 05.12.2013

„Oliver Adria gewinnt den Klima Slam!“ Die rund 100 Zuschauer jubeln, nachdem Moderator Andreas Laurenz Maier das Ergebnis des ersten Klima Slams der Stiftung Mercator im Essener Café Central verkündet hat: Von 110 möglichen Punkten hat das Publikum Oliver Adria 101 gegeben. Saskia Oldenburg und Dr. Jobst Heitzig folgen auf dem zweiten und dritten Platz.

Wie bei anderen wissenschaftlichen Vortragswettbewerben dieser Art, sogenannten Science Slams, bot der Klima Slam der Stiftung Mercator Wissenschaftlern die Chance, ihre Themen dem Publikum spannend und laiengerecht zu vermitteln. Nicht Experten bilden die Jury dieser Wettbewerbe, sondern die Zuschauer selbst bestimmen, wer gewinnt.

Die drei Vorträge beim Klima Slam der Stiftung Mercator drehten sich allein um das Thema Energiewende, ein Schwerpunkt dem sich auch die Stiftung widmet. „Ziel unseres Klima Slams ist es, einen unterhaltsamen Einstieg in das doch sehr komplexe Thema Energiewende zu geben und so dazu zu motivieren, sich stärker mit diesem Thema auseinanderzusetzen“, so Dr. Lars Grotewold, Leiter des Themenclusters Klimawandel der Stiftung Mercator.

Die drei Slammer Adria, Heitzig und Oldenburg sorgten mit ihren originellen Vorträgen dafür, dass das Konzept aufging. Im Alltag arbeitet Oldenburg an der Universität Hamburg-Harburg an ihrer Doktorarbeit zum Thema Biogasproduktion. Wie man Biogas gewinnt, erklärte die 29-Jährige in ihrem Vortrag „Von Mist zu Gold“. Auch Dr. Jobst Heitzig ist Wissenschaftler: Der Mathematiker arbeitet am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung zu Themen wie internationale Koalitionsbildung im Klimaschutz. So erklärte Heitzig auch in seinem Vortrag, warum Politiker sich oft nicht auf Maßnahmen zum Klimaschutz einigen können. Oliver Adria ist Unternehmer im Bereich Nachhaltigkeit und hat unter anderem die Karriereplattform NachhaltigeJobs.de ins Leben gerufen. Beim Klima Slam zeigte er, wie die Energiewende mithilfe von adiabatischen Druckluftspeicherkraftwerken gelingen kann. Humor und selbst gestaltete Lemminge setzte er dabei so erfolgreich ein, dass das Publikum ihm die meisten Punkte gab.

Weitere Informationen:
www.stiftung-mercator.de/klimawandel

Fotos vom Klima Slam bei Flickr