lorry-Beiträge erzählen beeindruckende Geschichte(n):

Bei der dritten Verleihung des Journalistenpreises der Metropole Ruhr belegen Stern, WDR und ARD die ersten Plätze

Pressemitteilung

Metropole Ruhr, 30.10.2014

Gesichter des Wandels sowie ihre Geschichten standen im Mittelpunkt der diesjährigen Ausschreibung zum Journalistenpreis der Metropole Ruhr lorry. Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland haben in 120 Beiträgen das Ruhrgebiet und seine Menschen zum Thema gemacht. Die Gewinner wurden gestern (30. Oktober) im Portalder Industriekultur auf dem Welterbe Zollverein in Essen ausgezeichnet — mit dem lorry, einer aus Stahl gegossenen Lore. Der Journalistenpreis der Metropole Ruhr wurde vom Regionalverband Ruhr (RVR) gemeinsam mit der Stiftung Mercator und der Ruhr Tourismus GmbH zumzweiten Mal vergeben. Ausgezeichnet wurden Redakteure und Autoren für herausragende Arbeiten rund um die Themen Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Freizeit, die in außergewöhnlicher Weise über und für die Region berichtet haben. Über die Preisträger in den Kategorien Print/Online, Hörfunk/Podcast, TV/Vodcast sowie den Sonderpreis der Metropole Ruhr entschied eine fachkundige Jury aus Medienmachern und -experten.

Die Sieger: Unter den ausgezeichneten Leistungen schaffte es in der Kategorie Print/Online Dennis Betzholz mit seinem „Märchen vom guten Spiel“, das im Stern veröffentlicht wurde, auf Platz eins. Neben dem lorry erhielt er dafür das Preisgeld von 2.000 Euro als Siegerprämie– gefolgt von Katrin Ewert und Haluka Maier-Borst. Mit ihrem Beitrag „Spitzel im Hörsaal“ im Studierendenmagazin der Universität Dortmund konnten sie sich den zweiten Platz sichern und erhielten damit die in allen Kategorien vorgesehenen 1.000 Euro. Den mit 500 Euro dotierten Platz drei belegten Annette Johann und Monika Schulz mit ihrem Reisebericht entlang der „Route der Industriekultur“ im Magazin „Abenteuer Wege“.

In der Kategorie Hörfunk/Podcast freute sich allen voran Aishe Malekshahi mit ihrem WDR-Beitrag „Superhausen“ über den ersten Platz. Den zweiten Platz in dieser Kategorie belegte Ulrich Land mit seiner Reportage „Duisburg 3.0 – Masterplan mit Rissen“ für den WDR-Hörfunk. Platz drei teilen sich in diesem Jahr zwei Produktionen: Hella Sinnhuber und Adrian Pflug zeichneten den Weg von Bergmann Rudolf Kloczek für mein-zollverein.de nach. Hildburg Heider erhielt die Auszeichnung für ein Feature über das Thema „25 Jahre Klavierfestival“ aus dem Deutschlandfunk.

In der Kategorie TV/Vodcast nahm Nicole Rosenbach ihre Lore aus Stahl freudig in Empfang. Ihr Bericht „Du schaffst das! Ein Talentscout fördert Arbeiterkinder“ lief in der ARD und brachte den ersten Platz ein. Auf Platz zwei schaffte es Dr. Reinhart Brüning mit der Sondersendung „Schicht im Schacht“ für die WDR-Wissenssendung „Quarks & Co“. Außerdem konnte Marion Försching für ihre Reportage „Linie 107“ im WDR-Format „Hier und Heute“ einen begehrten lorry mit nach Hause nehmen.

Der Sonderpreis der Metropole Ruhr wird an Journalisten verliehen, die aus der Metropole Ruhr stammen und in besonderer Weise über ihre Heimat berichtet haben. Er ging in diesem Jahr an Tobias Kindel für seine Serien „So wohnt das Revier“ und „Leben am Fluss“. Beide Serien wurden in der BILD Ausgabe Ruhr veröffentlicht und sind von der Jury mit 1.500 Euro Preisgeld belohnt worden.

„Wir sind begeistert von der Vielzahl, und vor allem der Qualität der in diesem Jahr eingereichten Beiträge. Die Jury hatte es bei der Auswahl wirklich nicht leicht“, so Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), in ihrer Begrüßung vor mehr als 100 Gästen im Portal der Industriekultur des Welterbes Zollverein.

Kreativität, Originalität, herausragende sprachliche Qualität, eine fundierte Recherche sowie die Abbildung der Vielfalt der Region waren Kriterien für die Auswahl der besten Beiträge, die bis März 2014 eingereicht werden konnten. In der Jury vertreten waren: Markus Augustiniak (Radio Duisburg), Gonne Garling (BILD Ruhrgebiet und Westfalen), Dr. Marion Grob (WDR), Wilhelm Klümper (ehemals WAZ-Medien), Prof. Dr. Karl-Martin Obermeier (Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen), Philipp Ostrop (Ruhr Nachrichten) und Dana Savic (freie Autorin undFilmemacherin).

Der lorry wird als Journalistenpreis der Metropole Ruhr seit dem Kulturhauptstadt-Jahr RUHR.2010 im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgeschrieben und vergeben.

Pressekontakt:
Regionalverband Ruhr – Pressestelle Jens Hapke
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