Klima schützen – Industriestandort sichern

Bundesumweltministerin und Landesumweltminister bei der Jahreskonferenz des KlimaDiskurs.NRW e.V.

Pressemitteilung

Düsseldorf, 09.03.2015

Hochrangige Rednerinnen und Redner nahmen an den Diskussionsrunden des diesjährigen KLIMA.FORUMs, der Jahreskonferenz des KlimaDiskurs.NRW, teil. Sowohl Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wie auch Johannes Remmel, Landesminister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, waren vertreten. Die ganztägige Veranstaltung fand in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf statt.

Nordrhein-Westfalen nimmt als größtes Industrie- und Energieland Deutschlands in der nationalen Klima- und Energiepolitik eine Schlüsselfunktion ein und hat so das Potenzial, Klimaschutz mit dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Industriestandortes zu verbinden. Entsprechend trug das KLIMA.FORUM 2015 den Titel „Wenn nicht in NRW, wo dann? Klima schützen – Industriestandort sichern“.

Drei Diskussionsforen widmeten sich den Fragen: Wie können diese Entwicklungen ohne Strukturbrüche gestaltet werden? Welche Rolle spielen Städte, Gemeinden und deren Stadtwerke in der Energiewende? Was sind die Aufgaben, die auf diesem Weg zu lösen sind, und welche Konflikte müssen bewältigt werden? Durch die Diskussionen führte die Journalistin Judith Schulte-Loh. Neben der Bundesministerin, dem Landesminister und den energiepolitischen Sprecherinnen und Sprechern der im Landtag vertretenen Parteien waren auf den Podien der DGB durch den Landesvorsitzenden Andreas Meyer-Lauber, die großen Umweltverbände, der Verband der Chemischen Industrie NRW, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, der Verband kommunaler Unternehmen NRW, das Wuppertal Institut und weitere Institutionen vertreten. Zur Begrüßung des KLIMA.FORUMs sprachen Thomas Geisel, der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, und Dr. Udo Brockmeyer, der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Düsseldorf AG.

Das KLIMA.FORUM hat den Anspruch, die wechselseitigen Einflüsse der Klimapolitik zwischen den verschiedenen politischen Ebenen und Akteuren herauszufinden und trotz aller Kontroversen in den Spannungsfeldern „Klimaschutz – Industriestandort“ sowie „Energiewende – Stadtwerke und Kommunen“ Handlungsmöglichkeiten zu finden.

Im Anschluss an seine Jahreskonferenz lud der KlimaDiskurs.NRW e.V. alle Teilnehmer/-innen und Referent/-inn/-en zum Frühjahrsempfang ein. Auch diese Veranstaltung verstand sich als ein Netzwerktreffen, das den Austausch zu großen Trends und Entwicklungen des Klimaschutzes in Nordrhein-Westfalen befördern soll.

Schon vor dem offiziellen Anmeldeschluss waren alle Plätze für die Teilnahme an der Konferenz  KLIMA.FORUM 2015 vergeben. Nach rund 450 Anmeldungen konnte vielen Interessenten nur die Warteliste angeboten werden. Jedoch sei nicht allein die Reihe hochkarätiger Podiumsteilnehmer der Grund für die Vielzahl von Anmeldungen, so Geschäftsführer des KlimaDiskurs.NRW e.V. Andrea Arcais. „Dieser hohe Grad des Zuspruchs unserer Veranstaltung zeigt deutlich, wie groß das Bedürfnis in Nordrhein-Westfalen am Diskurs um Klima und Energiepolitik ist. Aber es zeigt eben auch ein riesiges Potenzial – nämlich, Klimaschutz und die Weiterentwicklung des Industriestandortes verbinden zu können.“

Kontakt:
Heike Wassong, Tel.: 0211 6355381-4, heike.wassong@remove-this.klimadiskurs-nrw.de

KlimaDiskurs.NRW e.V. ist die Lobby für gemeinsames Handeln.

Beim Thema Klimaschutz treffen gegensätzliche Interessen aufeinander. Der parteipolitisch unabhängige Verein KlimaDiskurs.NRW bringt Akteure verschiedener Seiten miteinander ins Gespräch, lotet bei allen Differenzen Handlungsoptionen aus und wirkt vertrauensvoll im politischen Raum. Ihm gehören sowohl Unternehmen wie auch Verbände, Vereine, Kirchen und Gewerkschaften an.

Ziel des KlimaDiskurs.NRW ist es, den Klimaschutz in NRW durch gemeinsames Handeln der zentralen Beteiligten zu befördern. Die Konflikte, die aufgrund unterschiedlicher Interessen bestehen oder aufkommen, sind für den KlimaDiskurs.NRW kein Hinderungsgrund, gemeinsam für die Klimaschutzziele einzutreten. Im Gegenteil: Um gemeinsames Handeln zu ermöglichen, thematisieren wir diese Konflikte und bringen die Akteure in öffentlichen Veranstaltungen sowie in vertraulichen Diskussionsrunden zusammen.

Die Mitglieder des KlimaDiskurs.NRW verstehen sich als Bestandteil eines Netzwerks, das den Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen fördern und den Industriestandort NRW sichern und weiterentwickeln hilft. Der Verein wird von der Stiftung Mercator sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.klimadiskurs-nrw.de