Jugendaustausch zwischen Deutschland und der Türkei stärken

Deutsch-Türkische Jugendbrücke initiiert Projektreihe mit 200 Teilnehmenden

Pressemitteilung der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke

Düsseldorf, 12.10.2016

Beflügelt von der sehr guten Resonanz auf die Projekte und Ausschreibungen zur Stärkung des Jugendaustausches zwischen Deutschland und der Türkei startet die Deutsch-Türkische Jugendbrücke gemeinsam mit Partnern heute eine Reihe von Austauschprojekten mit rund 200 Jugendlichen. Die Projektreihe „Crossing the Bridge – Fostering Youth Mobility in Germany and Turkey“ wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert und anverschiedenen Orten in Deutschland durchgeführt. „Wir sind der festen Überzeugung, dass gerade auch in etwas schwierigeren Zeiten die Förderung des gegenseitigen Verständnisses und bilateraler Jugendkontakte mit viel Engagement umgesetzt werden sollten“, sagte Dr. Catharina Dufft, Geschäftsführerin der Jugendbrücke, anlässlich des heute in Hamburg beginnenden fünftägigen Trainings für 29 junge Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschaftern aus beiden Ländern.

Im Jugendbotschafter-Training entwickeln junge Menschen mit Austauscherfahrung in Deutschland bzw. der Türkei gemeinsam Projekte, die bei Gleichaltrigen Interesse am anderen Land wecken. Hierzu erhalten sie interkulturelles Training, Informationen zum Austausch zwischen den beiden Ländern sowie praktische Einheiten in Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Das Projekt wird in Kooperation mit InterCultur gGmbH und AFS Türkei durchgeführt.

Im Projekt „Graphic Short Stories“ kommen vom 23.-29. Oktober 14 junge Kreative zwischen 18 und 30 Jahren in Berlin zusammen und arbeiten gemeinsam an illustrierten Kurzgeschichten und Comics zu Themen und Fragestellungen des interkulturellen Dialogs und gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die öffentliche Präsentation der entstandenen Arbeiten findet am 28. Oktober im Rahmen des Ausstellungswochenendes der „Kolonie Wedding“ (19:00 Uhr, Prinzenallee 59, 13359 Berlin) statt. Partner in diesem Projekt sind NEOLA artprojects e.V. und das Goethe-Institut Istanbul.

Im Rahmen des Projekts „Global Playgrounds – Game Design on Migration and Integration“ (24.-30.10. in Brück und Berlin mit je zwölf Teilnehmenden aus der Türkei und Deutschland) werden gemeinsam Spiele zur Integration von jugendlichen Geflüchteten gestaltet. Dabei stehen der Austausch von Erfahrungen und die gemeinsame Entwicklung spielerischer Methoden im Vordergrund, die im Alltag eingesetzt und diesen mitgestalten können. „Global Playgrounds“ wird gemeinsam mit planpolitik aus Berlin und dem Center for Civil Society Studies an der İstanbul Bilgi Universität umgesetzt.

Unter dem Titel „Get involved!“ werden vier Einzelprojekte verschiedener Akteure der Jugend- und Kulturarbeit gefördert, darunter zwei Modellprojekte im Bereich Musik und darstellende Künste, sowie zwei weitere im Bereich „Empowerment and Participation“. Mit den Projekten werden Jugendliche aus beiden Ländern zu Workshops in Deutschland zusammengebracht.

Terminübersicht
12.-16.10.2016, Hamburg: Training for Youth Ambassadors for German-Turkish Exchange
23.-29.10.2016, Berlin: Graphic Short Stories, mit öffentlicher Präsentation am 28.10.2016 24.-30.10.2016, Brück (Brandenburg) und Berlin: Global Playgrounds

Über die Deutsch-Türkische Jugendbrücke
Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke will den deutsch-türkischen Schüler- und Jugendaustausch intensivieren und mit konkreten Projekten und der Bündelung bereits bestehender Programme die Möglichkeiten für den gegenseitigen Austausch verbessern. Sie hat das Ziel, in beiden Ländern ein besseres Verständnis füreinander zu schaffen und die Beziehungen weiter zu stärken. Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke ist eine Initiative der Stiftung Mercator.

Kontakt
Katrin Yaşar
Projektmanagerin
Deutsch-Türkische Jugendbrücke gGmbH
Telefon: 0211.837.2639
yasar@remove-this.jugendbruecke.de
www.jugendbruecke.de, www.genclikkoprusu.org,
www.facebook.com/Jugendbruecke

 

 

 

Pressekontakt

 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
Kommunikationsmanagerin Presse
+49 201 24522-841
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