Die europäische Peripherie erobern

Auftakt des neuen Projekts "Wir sind Europa" in Magdeburg

Pressemitteilung der Stiftung Mercator

Magdeburg, 15.09.2017

Mit gezielten Veranstaltungen an Orten abseits der Metropolen will das neue Projekt Menschen erreichen, die Europa kritisch gegenüberstehen, aber auch gleichzeitig pro-europäische Aktivisten bestärken.

Ziel des neuen Projektes ist es, auf die zunehmende Kluft zwischen europäischen Bürgern und Entscheidern, zu reagieren. Eine offene gesellschaftliche Debatte soll in bürgernahen und interaktiven Dialogveranstaltungen gefördert werden. Dazu geben politische und zivilgesellschaftliche Europa-Entscheider wertvolle Einblicke in ihre Arbeit. Vor allem junge Menschen sollen für europäische Themen interessiert und die Vorteile der europäischen Gemeinschaft ins Blickfeld gerückt werden. Nach Magdeburg folgen Stationen u.a. in Erfurt, Cottbus und im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt des Projekts stehen bereits vorhandene Europa-Initiativen wie "Die Europa-Rede" und die "Humboldt-Reden zu Europa", in denen wichtige Persönlichkeiten Europas ihre Einschätzung zur Lage und Zukunft des europäischen Projekts darlegen. Am 9. November hält der Präsident des Europaparlaments Antonio Tajani "Die Europa-Rede" am Brandenburger Tor in Berlin. Weiterer prominenter Redner ist u.a. Guido Raimondi, Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, im Rahmen der "Humboldt-Reden".

Alle Aktionen verfolgen das Ziel, Lust zu machen, Europa mitzugestalten sowie Verantwortung für Europa zu übernehmen. Das Projekt wird verwirklicht durch die Stiftung Zukunft Berlin, das Walter Hallstein-Institut der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und die Internationalen Journalistenprogramme IJP e.V., gefördert von der Stiftung Mercator.

 

 

Pressekontakt

 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
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