Deutsch-türkisches Expertensymposium über Migration

Erstes “Turkish-German Frontiers of Humanities Symposium” vom 27. bis 30. November 2013 in Istanbul

Pressemitteilung

Berlin, 26.11.2013

Die Migrationsgeschichte hat das Verhältnis von Deutschland und der Türkei im 20. Jahrhundert entscheidend geprägt. Welche Entwicklungen sie insbesondere in den vergangenen zwei Jahrzehnten hervorgebracht hat, diskutieren vom 27. bis 30. November 2013 rund 50 junge türkische und deutsche Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler beim ersten „Turkish-German Frontiers of Humanities Symposium“ (TUGFOH) an der Koç Universität in Istanbul. Ziel der „Frontiers of Humanities Symposien“ ist es, den Austausch über interdisziplinäre Ansätze in ausgewählten Themenbereichen der Geisteswissenschaften über nationale Grenzen hinweg zu fördern.

Zum diesjährigen Thema „New Constellations of Migration“ treffen sich Forschende der Disziplinen Politikwissenschaften, Soziologie, Literaturwissenschaften und Anthropologie. In vier thematischen Sitzungen werden Fragen diskutiert, beispielsweise „Wie können die politischen Beziehungen beider Länder verbessert werden?“, „Was sind Kennzeichen transnationaler deutsch-türkischer Mobilität?“, „Wie werden Migration und Identität in der europäischen Literatur abgebildet?“ und „Wie beeinflusst Migration Städtebilder in Deutschland und der Türkei?“.

Die Tagung ist der Auftakt der Kooperation zwischen der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Stiftung Mercator und der Koç Universität. Sie bietet Nachwuchswissenschaftlern beider Länder die Möglichkeit zum fachlichen wie persönlichen Austausch und fördert zukünftige wissenschaftliche Kooperationen zwischen Deutschland und der Türkei. Das nächste Symposium findet im Herbst 2014 in Deutschland im Ruhrgebiet statt, dem Sitz der Stiftung Mercator.

Die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern sowie deren interdisziplinären Austausch untereinander unterstützt die Stiftung Mercator in vielen Projekten. Die Türkei als Schlüsselregion für Deutschland in einer globalisierten Welt nimmt dabei eine besondere Rolle ein. „Unser Anliegen ist es, die gegenseitige, oft verzerrte Wahrnehmung der beiden Länder neu und positiv zu formen. Dies trägt zu einem besseren gegenseitigen Verständnis und einer differenzierteren Auseinandersetzung über Fragen des Zusammenlebens in Deutschland und Europa bei. Gemeinsam mit deutschen und türkischen Partnern wollen wir am Zusammenwachsen eines zukunftsorientierten Europas arbeiten“, erläutert Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator, die Motivation zur Kooperation.

Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung, weist auf den Zuwachs an wissenschaftlicher Produktivität in der Türkei hin: „Dank der Kooperation können wir den wissenschaftlichen Austausch mit einem Land verstärken, in dem wir ein hohes Forschungspotenzial sehen. Wir freuen uns, insbesondere den deutsch-türkischen Austausch in den Geisteswissenschaften zu fördern, die für die kulturellen Beziehungen unserer Länder von unschätzbarem Wert sind“, so Schwarz.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie unter: http://www.humboldt-foundation.de/web/tugfoh-2013.html

Journalisten sind herzlich willkommen! Wir vermitteln Ihnen gerne Gespräche vor Ort. Anmeldungen bitte per Mail an:

Eröffnung: 27. November 2013, 19:00 Uhr
Ort: Founder’s Hall, Koç Universität, Rumelifeneri Yolu, 34450 Sarıyer, Istanbul/Türkei

Pressekontakte:

Alexander von Humboldt-Stiftung
Barbara Wieners-Horst
Lena Schnabel
Tel:     +49 228 833-257/144
Fax:    +49 228 833-441
E-Mail:

George Scholl
Leiter Referat Presse, Kommunikation und Marketing
Tel:     +49 228 833-258
Fax:    +49 228 833-441
E-Mail:

Stiftung Mercator
Cathrin Sengpiehl
Kommunikationsmanagerin
Tel:      +49 201 24522-841
Fax:     +49 201 24522-44
E-Mail:

Die Alexander von Humboldt-Stiftung:
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern - unter ihnen 50 Nobelpreisträger.

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