„Bildung braucht Sprache“: Tandems bringen Sprachförderung ins Rollen

16 Teams aus Kitas und Grundschulen in NRW starten ins Programm „Bildung braucht Sprache“ und bauen gemeinsam eine durchgängige Sprachbildung und -förderung auf

Pressemitteilung

Berlin/Essen, 05.05.2014

Bildung braucht Sprache – und Kinder brauchen ein Umfeld, das ihren Spracherwerb gezielt fördert. Aber wie können Erzieher, Lehrer und Eltern gut zusammenarbeiten, damit eine wirkungsvolle und kontinuierliche Unterstützung gelingt? Diese Frage steht im Mittelpunkt von „Bildung braucht Sprache“, einem Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und der Stiftung Mercator. Nun nehmen 16 Kita-Grundschule- Tandems aus Nordrhein-Westfalen ihre Projektarbeit auf, um ihre Sprachbildung und -förderung zu verbessern.

„Frühzeitige Sprachbildung und -förderung ist eine Grundvoraussetzung, um gleiche Chancen für alle Kinder zu schaffen. Sie darf nicht als isolierte Aufgabe der Kitas verstanden werden, sondern kann nur gelingen, wenn Grundschulen und Eltern eingebunden werden“, sagt Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, erklärt: „Kaum etwas beeinflusst die Chancen auf Bildungserfolg so stark wie die individuellen sprachlichen Fähigkeiten. Um junge Menschen darin zu unterstützen, ihre Potenziale, unabhängig von ihrer Herkunft, voll auszuschöpfen, muss sprachliche Bildung frühzeitig ansetzen und das Sprachvermögen systematisch gefördert werden.“

Über Bildung braucht Sprache
Das Programm „Bildung braucht Sprache” unterstützt ausgewählte Einrichtungen dabei, die Sprachbildung und -förderung zu verbessern und weiterzuentwickeln. Die Erzieher und Lehrkräfte stimmen ihre Förderkonzepte miteinander ab und entwickeln bereits bestehende Projekte weiter oder setzen neue gemeinsame Projekte auf, wie beispielsweise Vorlesestunden von Grundschulkindern in der Kita. So entsteht ein fließender Übergang von der Kita in die Grundschule. Auch der enge Austausch mit Eltern soll dazu beitragen, die kindliche Sprachentwicklung besser zu verstehen und fördern zu können – vor allem dann, wenn Kinder mehrsprachig aufwachsen. Dabei werden die Lehrer und Erzieher durch Fortbildungen und regelmäßige Besuche von Praxisbegleitern unterstützt. Wissenschaftler erarbeiten bis zum Programmende im Mai 2016 ein Qualitätsentwicklungsinstrument, das über das Programm hinaus als Leitfaden für vergleichbare Vorhaben dienen soll.

Weitere Informationen zum Programm und eine Übersicht der teilnehmenden Kitas und Grundschulen aus Bonn, Herten, Mülheim und dem Kreis Warendorf finden Sie auf unserer Website: www.bildung-braucht-sprache.de

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Svenja Butzmühlen, Programmleitung Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinnützige GmbH (DKJS) Tel.: 0221 12 07 26-12
E-Mail:

Pressekontakt

 Julia Heer
Julia Heer
Kommunikationsmanagerin Online
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