33 Schulen in NRW beteiligen sich am Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Schulministerin Sylvia Löhrmann eröffnete Auftaktveranstaltung des Projekts

Pressemitteilung

Soest/Essen, 11.02.2014

33 Schulen in der Sekundarstufe I aus ganz Nordrhein-Westfalen starteten heute mit ihrer Teilnahme am Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung“. Zum Projektstart kamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Experten und Schulministerin Sylvia Löhrmann zusammen, arbeiteten erstmals in ihren Netzwerken und legten Ziele für den Projektverlauf fest. „Sprachsensible Schulentwicklung“ ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Mercator, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren (LaKI) NRW, angesiedelt bei der Bezirksregierung Arnsberg.

Mit einer Auftaktveranstaltung für Lehrkräfte und Schulleiterinnen und Schulleiter der 33 beteiligten Schulen fiel heute der offizielle Startschuss des Projekts „Sprachsensible Schulentwicklung“ im Tagungshaus der neuen Qualitätsagentur (QUA-LIS NRW) in Soest. Ziel des Projektes ist eine nachhaltige Implementierung von Angeboten zur sprachlichen Bildung in Unterricht und Schule, die zu einer Verbesserung der sprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler führen und ihnen damit eine erfolgreichere Bildungslaufbahn ermöglichen soll.

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann eröffnete die Auftaktveranstaltung. „Ich freue mich sehr, dass so viele Schulen Interesse an dem Projekt ‚Sprachsensible Schulentwicklung‘ gezeigt haben. Es hat in seiner Form ein Alleinstellungsmerkmal in der Bildungslandschaft Deutschlands sowie das Potenzial, auch ein Modell für andere Bundesländer zu werden“, so die Ministerin. „Gerade die Einbeziehung von Schulleiterinnen und Schulleitern ist ein Novum in der Projektlandschaft – sie sind ebenso wie die Lehrerinnen und Lehrer wichtige Akteure bei der Umsetzung einer durchgängigen Sprachbildung an Schulen.“

„Die Stiftung Mercator setzt sich dafür ein, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, an den zentralen Bereiches des gesellschaftlichen Lebens teilhaben“, erklärt Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Eine durchgängige Sprachbildung ist ein zentraler Schlüssel für Chancengleichheit. Kinder können nur dann ihre Potenziale in der Schule entfalten, wenn sie die Sprache, in der der Unterricht erfolgt, verstehen und sicher beherrschen. Das Projekt ‚Sprachsensible Schulentwicklung‘ setzt genau an dieser zentralen Voraussetzung für Bildungserfolg an.“

Ein besonderer Schwerpunkt während der dreijährigen Projektlaufzeit liegt in der Arbeit von sechs regionalen Netzwerken, in denen sich die Lehrkräfte der 33 Projektschulen bei der Entwicklung der Sprachbildungsangebote gegenseitig unterstützen. Den Schulleitungen der Schulen steht ein eigenes Netzwerk zum Thema zu Verfügung, das ihnen hilft, die systemische, durchgängige Verankerung an ihren Schulen umzusetzen. Die insgesamt sieben Netzwerke werden jeweils begleitet von Netzwerkberaterinnen.

Zum Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Eine durchgängige sprachliche Bildung in den Schulen ist ein wichtiger Baustein  für Bildungserfolg und gelingende Integration. Das Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung“ unterstützt Schulen der Sekundarstufe I dabei, Konzepte für eine durchgängige Sprachbildung in Schule und Unterricht zu entwickeln und nachhaltig zu implementieren. Um die Wirkungen des Projekts zu analysieren, wird es von der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet. „Sprachsensible Schulentwicklung“ ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Mercator, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) NRW.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sprachsensible-schulentwicklung.de

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Heidi Scheinhardt-Stettner
Projektleitung „Sprachsensible Schulentwicklung“
Landesweite Koordinierungsstelle
Kommunale Integrationszentren (LaKI)
Tel.: 02931  825-212
Fax: 02931  825-230

Julia Heer
Kommunikationsmanagerin
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