• David Ausserhofer © Stiftung Mercator
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Start des zenith Photo Award 2017 „Islam in Europa”

Das Feindbild Islam gibt populistischen Bewegungen in ganz Europa Aufschwung – Grund genug, den Blick des zenith-Fotopreis auszuweiten und zu fragen: Wie sieht der Islam in Europa eigentlich aus?

Pressemitteilung des zenith Photo Award

Berlin, 18.04.2017

Die vierte, diesmal europaweite Runde des zenith-Fotopreis unter dem Titel „Islam in Europa” startet am 18. April. Auf photoaward.zenith.me können Teilnehmer aus ganz Europa bis zum 31. August ihre Fotostrecken einreichen, die sich mit muslimischem Leben und Identität in Europa beschäftigen. Die Siegerstrecken in den beiden Kategorien (professionelle Fotografen und Foto-Amateure sowie die Siegerstrecke der Online-Abstimmung) werden bei der Preisverleihung im Herbst 2017 in Berlin ausgezeichnet.

Über den Wettbewerb

Der zenith-Fotopreis wurde 2011 vom Magazin ins Leben gerufen und wird von der privaten und unabhängigen Stiftung Mercator unterstützt. Die Candid Foundation ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Think Tank, der 2015 die Herausgeberschaft der Zeitschrift zenith übernommen hat und Projekte zur interkulturellen Verständigung fördert und umsetzt. Die ersten drei Runden des zenith-Fotopreis bildeten den Blick deutscher Muslime auf ihre Gemeinschaften ab – ebenso wie den Blick von Nicht-Muslimen auf den Islam in Deutschland. Deutsche und internationale Medien berichteten über den Wettbewerb, die Gewinnerstrecken und die Preisverleihungen – zuletzt 2014, als TV-Moderatorin Sandra Maischberger die Laudatio für die Sieger der dritten Runde des zenith-Fotopreis hielt. Die vierte Runde des Wettbewerbs weitet den Blick nun auf Europa aus. Die Teilnehmer sollen mit ihren Einreichungen einen Beitrag zur Islam-Debatte leisten und Antworten auf die Frage finden, wodurch sich europäisch-muslimische Identitäten auszeichnen und wie der Alltag von Muslimen in Europa aussieht.

Die Jury

Wie auch bei den bisherigen Runden des zenith-Fotopreis, wird auch in diesem Jahr eine hochkarätig besetzte Jury über die Siegerstrecken entscheiden. Die spanische Fotojournalistin Mayte Carrasco, 2011 vom International Press Club (CIP) als beste Auslandskorrespondentin ausgezeichnet, steht dem Gremium vor. In der Jury sitzen u.a. auch Marcel Mettelsiefen, mehrfach prämierter und 2017 für den Oscar nominierter Dokumentarfilmer und Mitglied im zenith-Redaktionsbeirat, sowie Fiona Shields, Leiterin der Fotoredaktion der britischen Zeitung The Guardian.

Teilnahme und Gewinne

Der zenith-Fotopreis will Stereotypen hinterfragen und kreative Ansätze zum Thema Islam in Europa anstoßen. Er richtet sich an hauptberufliche Fotografen und Foto-Amateure gleichermaßen. Neben den Preisen für den besten Profi-Beitrag (3.000 Euro) und die beste Amateur-Strecke (1.500 Euro), die beide von der Jury bestimmt werden, können die User online über den Publikumspreis abstimmen, der mit 500 Euro dotiert ist.

Nutzung von Bildern

Interessierte Medien sind berechtigt, alle Fotos der früheren Runden des zenith-Fotopreis zu veröffentlichen, sofern Fotografen namentlich genannt und die Bilder im Rahmen der Berichterstattung über den zenith-Fotopreis verwendet werden.

Pressekontakt:

Robert Chatterjee
Projektleiter zenith Photo Award
rc@remove-this.zenith.me
Mehr Informationen unter: photoaward.zenith.me

Pressekontakt

 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
Kommunikationsmanagerin Presse
+49 201 24522-841
pngueva.fratcvruy@fgvsghat-zrepngbe.qr