• David Ausserhofer © Stiftung Mercator
  • David Ausserhofer © Stiftung Mercator

Lebhafte Debatte über Wirkung politischen Förderwillens

WDR-Podiumsdiskussion zur Kulturellen Bildung/Ausstrahlung am 19. Februar

Pressemitteilung des Rates für Kulturelle Bildung

Köln/Essen, 15.02.2017

Der Rat für Kulturelle Bildung und der Kulturrat des Landes Nordrhein-Westfalen hatten in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk am 14.02.2017 zur öffentlichen Podiumsdiskussion nach Köln geladen, und diese sollte lebhaft ausfallen. Unter dem Titel "Kulturelle Bildung in NRW - Wie weit wirkt politischer Förderwille?" diskutierten Eva Krings (Gruppenleiterin Kulturelle Bildung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen), Klaus Hebborn (Beigeordneter des Deutschen Städtetages), Mechthild Eickhoff (Leitung UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U), Prof. Dr. Holger Noltze (Sprecher des Rates für Kulturelle Bildung) und Reinhard Knoll (stellvertretender Vorsitzender des Kulturrates NRW) gut anderthalb Stunden vor rund 50 Gästen im kleinen Sendesaal des WDR. Durch den Abend führte WDR-Moderator Peter Grabowski, der eine zum Teil lebhafte Debatte entfachen konnte.

Wer im kleinen Sendesaal davon sprach, dass in unserer Gesellschaft eine zu starke Verengung auf kognitive Schulfächer vorherrsche, wer einen Perspektivenwechsel einforderte, da Kulturelle Bildung nicht die Theaterbesucher von morgen heranbilden solle, sondern die Ko-Produzenten von heute, und welchem Podiumsgast grundsätzlich die Unzufriedenheit mit Programmen und Projekten Kultureller Bildung in der Szene fehlte und überdies: Wer dem Bund empfahl, das Geld des rund 230 Millionen Euro starken Bundesprogramms "Kultur macht stark" doch besser direkt an die Länder auszuschütten, all das erfahren Sie beim Sendetermin der Hörfunkaufzeichnung am 19.02.2017, 19.04 Uhr, bei WDR Forum.

Über den Rat für Kulturelle Bildung
Der Rat für Kulturelle Bildung ist ein unabhängiges Beratungsgremium, das sich umfassend mit der Lage und der Qualität Kultureller Bildung in Deutschland befasst. Ihm gehören elf Mitglieder an, die verschiedene Bereiche der Kulturellen Bildung repräsentieren: Tanz- und Theaterpädagogik, Musik- und Literaturvermittlung, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Soziologie, Kulturwissenschaften, Politikwissenschaften, Medien, Kulturelle Bildung und die Künste.
Der Rat für Kulturelle Bildung ist eine Initiative der ALTANA Kulturstiftung, Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Karl Schlecht Stiftung, PwC-Stiftung, Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator.

Über den Kulturrat NRW
Der Kulturrat NRW e.V. ist ein landesweiter unabhängiger Zusammenschluss von über achtzig Organisationen in den sieben Sektionen Musik, Tanz, Theater, Medien, Literatur, Bildende Kunst und spartenübergreifende Kultur/Soziokultur. Der Kulturrat NRW e.V. sieht seine Aufgabe darin, der Kunst und Kultur im Bundesland Nordrhein-Westfalen mehr Geltung zu verschaffen und die Voraussetzungen für ihre Entwicklung zu fördern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rat-kulturelle-bildung.de
Kontakt:           Dr. Andreas van Hooven
Telefon:            0201-89 94 35-12 oder 0201-89 94 35-0
Mobil:               0171-1867000
van.hooven@remove-this.rat-kulturelle-bildung.de oder info@remove-this.rat-kulturelle-bildung.de

sowie unter www.kulturrat-nrw.de
Kontakt:           Bernd Franke
Telefon:            0221–17 83 361
b.franke@remove-this.kulturrat-nrw.de

Catalina Rojas Hauser
Telefon:            0221–16 87 05 43
c.rojashauser@kulturrat-nrw.de

Pressekontakt

 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
Kommunikationsmanagerin Presse
+49 201 24522-841
pngueva.fratcvruy@fgvsghat-zrepngbe.qr