• David Ausserhofer © Stiftung Mercator
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Jugendarbeitslosigkeit durch neue Bildungsnetzwerke verringern Praxisprojekt in Süditalien

Regionale Netzwerke arbeiten intersektoral zusammen

Pressemitteilung der Stiftung Mercator

Essen, 05.04.2017

Die Stiftung Mercator unterstützt erstmalig den Aufbau eines regionalen Bildungsnetzwerks in Süditalien (Apulien), das vor Ort Schulen, Verwaltung, Jugendarbeit und Privatwirtschaft verbindet, um mit Qualifizierungs- und Beratungsangeboten signifikant die hohe Jugendarbeitslosigkeit zu senken. Des Weiteren wird eine Koordinierungsstelle in Brüssel aufgebaut, die die Aufgabe hat, Erfahrungen von 20 europäischen regionalen Bildungsnetzwerken für konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Hier fließen auch die Erfahrungen aus Apulien ein. Die Stiftung Mercator stellt dazu 1,8 Millionen zur Verfügung. Das Goethe-Institut und weitere Partner geben weitere 2,2 Millionen Euro dazu. Die Mittel für das Projekt wurden in der Beiratssitzung der Stiftung Mercator genehmigt. Insgesamt wurden Projektvorhaben in Höhe von über 15 Millionen Euro bewilligt. Für den Themenbereich Europa waren es über 8,5 Millionen Euro.

Den Zusammenhalt und die Handlungsfähigkeit Europas fördert die Stiftung Mercator in vielfältigen Förderprojekten, wie zum Beispiel mit dem Europadialog rub-europadialog.eu/ oder in Zusammenarbeit mit dem European Council on Foreign Relations www.ecfr.eu/berlin.

Schon seit 2012 engagiert sich das Goethe-Institut im Projekt „Mit Deutsch in den Beruf“ in ganz Südwesteuropa dafür, den Expertenaustausch zur dualen Ausbildung zu verstärken. Mit mehr als 60 Veranstaltungen, Studienreisen und Schulprojekten zum Thema Schule und Beruf konnte das Goethe-Institut Italien in den letzten Jahren ein wichtiges Netzwerk aus Partnern, Institutionen und Unternehmen aufbauen.

Pressekontakt

 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
Kommunikationsmanagerin Presse
+49 201 24522-841
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