Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)

Sachliche Perspektiven in einer aufgeheizten Debatte

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) geht auf eine Initiative der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung zurück

Ein zentrales Ziel der Stiftung Mercator ist es, gesellschaftliche Teilhabe und Integration durch bessere Bildungschancen für alle zu ermöglichen. Mit dem SVR hat sie ein unabhängiges und wissenschaftliches Expertengremium ins Leben gerufen, das die Politik in Bund, Ländern und Gemeinden sowie die Zivilgesellschaft mit wissenschaftlich fundierten und handlungsorientierten Empfehlungen in den Bereichen Integration und Migration begleitet – und so die häufig emotional geführte Debatte um das Thema versachlicht.

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat jedes Jahr einen großen Auftritt. Die Präsentation seines Jahresgutachtens wird bundesweit von allen relevanten Medien mit großem Interesse wahrgenommen. Kein Wunder: Der SVR hat sich als Stimme der Wissenschaft beim Thema Zuwanderung und Integration etabliert.

2006 vertrat der damalige Bundesinnenminister und heutige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble vehement eine These, die jahrzehntelang die deutsche Innenpolitik geprägt hatte. „Wir waren nie ein Einwanderungsland und wir sind’s bis heute nicht“, sagte er auf einer hitzigen Diskussionsveranstaltung des Caritasverbands. Ob Schäuble das noch immer so sieht? Mittlerweile hat ein Drittel der Schülerinnen und Schüler an den Schulen in Deutschland einen Migrationshintergrund, wie die Statistikbehörde Destatis 2015 meldete. In der Gesamtbevölkerung beträgt der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund fast ein Viertel – Tendenz steigend.

„Deutschland ist selbstverständlich ein Einwanderungsland“, sagt Prof. Dr. Thomas K. Bauer. Das bestreitet auch die Bundesregierung längst nicht mehr. Das Gremium, dem Bauer vorsitzt – der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) – hat seinen Teil dazu beigetragen, dass das Thema Integrationspolitik überhaupt auf die Tagesordnung kam. „Das war keineswegs immer so“, erklärt Bauer. Solange man nur von „Gastarbeitern“ sprach und nicht davon ausging, dass die Menschen bleiben, musste man sich auch nicht um die Folgen kümmern. So mangelte es lange an aktiver Steuerung und Gestaltung. Heute wird das in großen Teilen der Politik anders gesehen. Sachlicher und ideologiefreier ist die Debatte deshalb aber noch lange nicht in allen Aspekten – im Gegenteil: „Seit dem Herbst 2015 hat die Debatte sich wieder verschärft“, sagt Thomas K. Bauer. Der Höhepunkt der Flüchtlingskrise markiert den Zeitpunkt, ab dem die Migrationspolitik zum Streitthema Nummer eins in Deutschland avanciert ist.

„Seitdem geht vieles durcheinander“, führt Bauer aus. „Und vieles fällt vom Tisch herunter, was wir gerne darauf hätten.“ Als Stichworte nennt der SVR-Vorsitzende beispielsweise Zuwanderung aus EU-Ländern, Fachkräftemangel, demografischer Wandel. „Darüber redet kaum noch jemand“, beklagt der SVR-Vorsitzende. Aber das Interesse der politischen Korrespondentinnen und Korrespondenten an der Präsentation des Jahresgutachtens, mit dem der Sachverständigenrat in jedem Frühjahr vor die Öffentlichkeit tritt, ist groß.

Neun Professorinnen und Professoren sitzen dann auf dem Podium, zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Hauptstadtmedien vor sich. Fernsehteams filmen, Fotografinnen und Fotografen drücken auf den Auslöser, wenn Bauer zu Beginn das rund 200 Seiten starke Gutachten zur Ansicht hochhält. Viele Mikrofone sind dann auf ihn gerichtet. Er stellt die zentralen Ergebnisse der Publikation vor und beantwortet die Fragen der Pressevertreterinnen und -vertreter, flankiert von den Sachverständigen, die zu ihren Schwerpunktthemen antworten. Der Fernsehsender Phoenix überträgt live. Die Reporterinnen und Reporter schreiben konzentriert mit. Das Jahresgutachten wird im Radio und im Fernsehen am gleichen Tag ein wichtiges Thema sein – und am nächsten Tag die großen Tageszeitungen ebenso wie die Regional- und Lokalzeitungen zwischen Flensburg und Freiburg füllen.

Die Themen prägen die Debatte bundesweit. Ob der Diskussion um die doppelte Staatsangehörigkeit oder bei der Debatte zum anstehenden Einwanderungsgesetz – die Vorschläge des SVR werden immer wieder aufgegriffen und diskutiert. Das Jahresgutachten 2017 etwa beschäftigte sich mit „Chancen in der Krise: Zur Zukunft der Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa“, aktuell geht es um die Fragestellung: „Steuern, was zu steuern ist: Was können Einwanderungs- und Integrationsgesetze leisten?“ Unterstützt wird die Arbeit der neun Sachverständigen von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Geschäftsstelle. Hinzu kommt der Forschungsbereich, der eigenständige, anwendungsorientierte Forschungsprojekte zu Integration und Migration durchführt und die Arbeit des SVR ergänzt.

„Das Hauptziel des Sachverständigenrats ist es, sachliche Perspektiven in die emotionalen Diskussionen zu bekommen“, erklärt Bauer. „Wir versuchen, ausgewogen zu sein – und pragmatische Vorschläge vorzulegen.“ Dass sich unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen – von der Politikwissenschaft, über Soziologie, Psychologie, Geschichte bis hin zur Rechtswissenschaft – dem Thema Integration aus unterschiedlichen Perspektiven nähern, ist dabei ausdrücklich erwünscht, wie die Geschäftsführerin des SVR, Dr. Cornelia Schu, feststellt. „Wir haben eine große Bandbreite an thematischen Zugängen“, sagt sie. Durch die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger von der Universität Wien und den Soziologen Prof. Dr. Christian Joppke, der in Bern lehrt, würden auch Erfahrungen aus Österreich und der Schweiz eingebracht.

Bauer selbst ist Ökonom, Professor für Empirische Wirtschaftsforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Er bringt vor allem wirtschaftliche Fragestellungen in den Sachverständigenrat ein: Wie integrieren sich Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt? Wie kann Deutschland im weltweiten Wettbewerb um Fachkräfte bestehen – trotz seines Standortnachteils, der international kaum verbreiteten deutschen Sprache? Womit lassen sich ökonomische Fluchtursachen bekämpfen? Entsprechende Aspekte fließen in die Jahresgutachten ein. Die Sachverständigen sind in ihrer Arbeit ausschließlich der Wissenschaft verpflichtet, was durch das Engagement sieben großer deutscher Stiftungen seit fast zehn Jahren gesichert wird. Allein die Mitglieder des SVR legen das jeweilige Thema für das Jahresgutachten fest – stets nach engagierter und leidenschaftlicher Diskussion, wie Cornelia Schu betont. Sie sagt: „In der Sache wird schon mal hart gerungen, der Ton ist aber stets respektvoll und vertrauensvoll.“ Auch das ist also vorbildlich.

Fakten

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)

Wissenschaftliche Perspektiven in die Debatte um die Zukunftsthemen Migration und Integration einbringen, um die gesellschaftliche Debatte zu versachlichen und der Politik Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) ist ein unabhängiges, interdisziplinär besetztes Expertengremium, das die Politik handlungsorientiert berät und der Öffentlichkeit sachliche Informationen zur Verfügung stellt. Die neun Sachverständigen legen jährlich ein Jahresgutachten vor und beziehen zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Integration und Migration Stellung. Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat führt eigenständige, anwendungsorientierte Forschungsprojekte in den Themenbereichen Integration und Migration durch.

Was sind die Ziele?

Der Sachverständigenrat analysiert wissenschaftlich fundiert und methodensicher; aktuelle Entwicklungen und Problemstellungen bewertet er politisch neutral. Damit leistet der SVR einen Beitrag zur Sachorientierung politischer Debatten, stellt der Öffentlichkeit fundierte Informationen zur Verfügung und liefert Handlungsoptionen für politische Entscheiderinnen und Entscheidern in Bund, Ländern, Kommunen und für Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft.

Wie sieht die Umsetzung aus?

Der SVR legt jährlich ein Gutachten zu Integration und Migration vor und bezieht Stellung zu aktuellen Debatten. Mit dem Jahresgutachten wird ein Integrationsbarometer erhoben, das das Integrationsklima in Deutschland misst. Dazu werden Personen mit und ohne Migrationshintergrund befragt, sodass die Einschätzungen und Bewertungen beider Seiten der Einwanderungsgesellschaft sichtbar werden. Der SVR-Forschungsbereich ergänzt die Arbeit des Sachverständigenrats. Er betreibt eigenständige, anwendungsorientierte Forschung im Bereich Integration und Migration. Die Forschungsergebnisse werden in Form von Publikationen, Vorträgen und Hintergrundgesprächen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft sowie der allgemeinen Öffentlichkeit geteilt.

Wie ist das Projekt organisiert?

Für den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) haben sich sieben deutsche Stiftungen zusammengeschlossen, um sich für die zentralen Themen Integration und Migration stark zu machen. Sie – die Stiftung Mercator, die VolkswagenStiftung, die Bertelsmann Stiftung, die Freudenberg Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, der Stifterverband und die Vodafone Stiftung Deutschland – sind im Kuratorium des SVR vertreten. Die Geschäftsstelle in Berlin vertritt die Organisation nach außen. Insgesamt 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

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Geschichten aus dem Projekt

Projektmanager

 Katharina Tesmer
Katharina Tesmer
Projektmanagerin
Katharina Tesmer ist aktuell in Elternzeit.
 Anna Dieterle
Anna Dieterle
Projektmanagerin
+49 201 24522-815
naan.qvrgreyr@fgvsghat-zrepngbe.qr

Beitrag der Stiftung

Bewilligte Summe: 8.327.244 € Laufzeit: 2008 - 2020

Zusätzliche Infos

www.svr-migration.de

Downloads zum Projekt

Infografik Zugangswege
Pressestatement zur Zuwanderungskommission
Pressestatement zur Debatte Doppelpass Generationenschnitt
Mappe anschauen (0)Sie können in diese Mappe ausgewählte Dokumente ablegen und gesammelt auf Ihren Computer laden.

Aktuelles aus dem Projekt

Pressemitteilung des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)

SVR zum Eckpunktepapier zur Fachkräfteeinwanderung

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, das dazu dienen soll, mehr ausländische [...]

Pressemitteilung des SVR-Forschungsbereichs

CDU und CSU sind erstmals die beliebtesten Parteien bei Zuwanderinnen und [...]

Welche Parteien punkten bei Zuwanderinnen und Zuwanderern? Der SVR-Forschungsbereich hat Daten des [...]

Pressemitteilung des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration

SVR-Integrationsbarometer 2018

Alltagserfahrungen im Zusammenleben deutlich besser als der Diskurs – Integrationsklima bleibt [...]

Presseschau

Süddeutsche Zeitung

Integrationsdebatte: Was Özil empfand, haben viele erlebt

Eine Auswertung des SVR hat ergeben: Zugewanderte, die ihr Aussehen selbst nicht als "typisch deutsch" bezeichnen, sind stärker von Diskrimierungen betroffen.  [...]

tagesschau.de

Studie zu Türkischstämmigen: Eher türkisch als deutsch?

Der stellvertretender Vorsitzende des SVR, Haci-Hali Uslucan zur zunehmenden Verbundenheit mit der Türkei bei türkischstämmigen Menschen.

Handelsblatt

Raus aus der Perspektivlosigkeit – Wirtschaft fordert längere Schulzeit

Auch der SVR fordert: "In jedem Fall sollte die Schulpflicht für allgemeinbildende Schulen und berufliche Schulen in den Bundesländern vereinheitlicht werden."  [...]

stern.de

Kontroverse Debatte im Bundestag über geplante Quotenregelung für Familiennachzug

Der SVR warnt vor Unsicherheiten beim Vollzug. Eine jahrelange Trennung von Familienangehörigen sei "aus integrationspolitischer Perspektive kontraproduktiv", kritisierte [...]

Der Tagesspiegel

Aurora Humanitarian Index: Mythen über Migranten – und wie die Realität aussieht

"Will man die Auffassungen von Menschen erforschen, kommt es sehr auf die genaue Formulierung der Frage an.", Cornelia Schu, Geschäftsführerin des SVR.  [...]

Süddeutsche Zeitung

Wie damals bei Metallica

Was eint die Musiker mit der Asyl- und Integrationspolitik der Koalition? Der ständige Streit. Ein Gastbeitrag von Thomas Bauer, SVR. (Paywall)  [...]

Die Welt

Familiennachzug mit Risiko

„Die großzügige Nachzugsregelung, die manche wieder einführen möchten, galt von August 2015 bis März 2016 nicht einmal acht Monate“, sagte Daniel Thym, SVR.  [...]

FOCUS Online

Deutschland benötigt Arbeitsmigranten aus dem EU-Ausland – legt aber die Hürden zu hoch

SVR Jahresgutachten: Ja, ein Einwanderungsgesetz für Arbeitsmigranten ist gut – und angesichts der sinkenden Geburtenraten im EU-Inland für Zuwanderer aus dem EU-Ausland [...]

FOCUS Online

Migrationsexperte fordert Familienzusammenführung außerhalb Deutschlands zu prüfen

Nach Einschätzung von Daniel Thym, SVR, sollte in dem Gesetzentwurf „der mögliche Nachzug in einem Drittstaat ein Kriterium sein, das bei der Auswahl der [...]

Der Tagesspiegel

Wider den Mythos des Rechtsbruchs

Rechtspopulisten prangern ständig die "illegale Masseneinwanderung" an. Die hat es aber nie gegeben erklärt der Migrationsexperte Daniel Thym vom SVR.  [...]

Frankfurter Rundschau

Forscher warnt vor Ausgrenzung junger Muslime

Prof. Uslucan (SVR): "Sätze wie 'Der Islam gehört nicht zu Deutschland' grenzen Migranten aus und gleichzeitig sollen sie sich integrieren. Das ist psychologisch [...]

FOCUS Online

Migrationsexperten fordern Alternative zur Abschiebung von Flüchtlingen: Wie das gelingen kann

Die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen hätte „Vorteile für alle Seiten“, sagt Jan Schneider, Forschungsleiter beim SVR.

WELT online

Integration von Flüchtlingen: "Man könnte Berufe wie Hilfsgärtner schaffen"

Thomas Bauer, Vorsitzender des SVR: "Eine schnelle Sicherheit über einen möglichen Aufenthalt in Deutschland, ist für alle Beteiligten positiv, umso schneller können [...]

WELT online

Migrationsexperte Bauer: "Wir befinden uns in einer Krisensituation"

"Aus Krisen sollte man lernen.": Die neue Studie des SVR enthält Handlungsempfehlungen, wie Schulen und Lehrkräfte besser auf die Aufgaben in den Klassenzimmern [...]

SüddeutscheZeitung

Schlechte Verteilung: Flüchtlingskinder ungenügend unterstützt

Kinder, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, gehen besonders in Großstädten überwiegend auf Brennpunkt-Schulen. Dies führt zu schlechteren Bildungschancen, so eine neue [...]

Deutschlandfunk Kultur

Migrationsforscher Thomas Bauer: "200.000 Neuankömmlinge im Jahr sind zu bewältigen"

Die Integration von Migranten sei durchaus in den Dimensionen des Koalitionsvertrages zu schaffen. Doch es bedürfe dazu durchgreifende Änderungen in der [...]

DIE ZEIT online

Asylpolotik: Neue Härte

Geht es nach den Sondierern, wohnen Asylbewerber künftig in abgeschnittenen Massenunterkünften. Dabei hielt der SVR kürzlich fest: Die Menschen wünschen sich persönliche [...]

Deutsche Welle

Studie: Menschen mit ausländischem Aussehen werden häufiger diskriminiert

Eine Studie des SVR zeigt: wer keine weiße Haut hat, fremde Gesichtszüge, Kopftuch oder Sari trägt erlebt in Deutschland häufiger Ausgrenzung und Benachteiligung.  [...]

Handelsblatt

Bis zu 220.000 Asylsuchende pro Jahr: SPD kommt Union bei Flüchtlingsobergrenze entgegen

Union und SPD folgen damit einem Vorschlag des SVR.

FOCUS Online

Prof. Dr. Hans Vorländer in den SVR berufen

Prof. Hans Vorländer, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden und Direktor des Mercator Forums Migration und Demokratie, ist [...]

Süddeutsche Zeitung

Pro Familiennachzug: Eltern und Kinder gehören zusammen

Eine Studie des SVR belegt: Eine vereinte Familie ist die beste Basis für die Integration von Geflüchteten.

Handelsblatt

Umfrage: Wie Flüchtlinge Deutschland erleben

Der SVR hat gemeinsam mit der Robert-Bosch-Stiftung 62 Menschen zu ihren Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland befragt.

FOCUS Online

Integration

Petra Bendel, Mitglied im SVR, über vier Fehler, die die neue Bundesregierung bei der Flüchtlingspolitik nicht machen darf.

ZEIT online

Anonyme Bewerbung: Es ist nicht egal, wie Sie aussehen

Unter anderem hat der SVR die Chancen türkischstämmiger Bewerber auf dem Ausbildungsmarkt untersucht.

WirtschaftsWoche

Diskriminierung beim Arbeitsamt: Jobcenter benachteiligen Menschen mit ausländischen Namen

Eine Studie des SVR zeigt: Unternehmen bevorzugen Bewerber mit deutsch klingenden Namen. Auch angehende Azubis mit ausländischen Namen haben schlechtere Chancen.  [...]

ganztagsschulen.org

Ganztagsschule: Potenzial für Integration

Dr. Cornelia Schu, Geschäftsführerin des SVR, im Interview: "Bildung legt den Grundstein. Das gilt umso mehr für Familien, die nicht über die Mittel verfügen, ihre Kinder [...]

FOCUS online

Wir in Hamburg! Senat verabschiedet Integrationskonzept 2017

Der SVR hat das Integrationskonzept begutachtet und festgestellt, dass es bundesweit Maßstäbe setze.

WELT online

Bundestagswahl: Wem Deutsche mit ausländischen Wurzeln ihre Stimme geben

(Paywall) SVR Studie bestätigt starke Bindung türkischstammiger Migranten an die SPD.

Süddeutsche Zeitung

Lernen

Carolin Emcke greift in ihrer Kolumne die Teilstudie des SVR zur Unterstützung des Selbstvertrauens von Schülern auf.

Sächsische Zeitung online

Deutschland wird bunter

In Deutschland leben immer mehr Menschen mit Wurzeln im Ausland. Fachleute, wie der SVR, fordern mehr Flexibilität im Arbeitsmarkt und besser ausgestattete Schulen.  [...]

WELT online

Die Hotspots der Migrationskrise

SVR: "Hilfe für arme Länder Afrikas mittel- oder langfristig richtig" - Näherten sich die Verhältnisse in Herkunfts- und Zielland an, machten sich weniger Menschen auf [...]

Die Zeit

Diskriminierung in der Schule: "Erwartungen können wie eine selbsterfüllende Prophezeiung wirken"

Mohini Lokhande im Interview: Einfache Strategien in Schulen können Beachtliches bewirken um Chancengleichheit zu schaffen.

Süddeutsche Zeitung

Die Macht der Erwartung

Studie des SVR zeigt: Lehrer benachteiligen Migrantenkinder bisweilen unbewusst. Dabei könnten sie deren Bildungschancen ganz leicht verbessern.  [...]

Tagesspiegel

Muslime in der Schule: Kampf den Stereotypen

Ergebnisse der SVR-Studie: Lehrkräfte sind eher liberal eingestellt, diskriminieren muslimische Schüler aber trotzdem.

FAZ.net

Hochschulen: Zuwanderer scheitern häufiger im Studium

Ein Artikel über die neuen Ergebnisse des SVR zu den Studienbedingungen von Studenten mit Migrationshintergrund.

ZEIT online

Bildungspolitik: Sackgasse Quote

Der Artikel über Obergrenzen für Migrantenkinder in Schulklassen zitiert die Einschätzung von Simon Morris-Lange, stellvertretender Forschungsleiter des SVR.  [...]

FAZ.net

TV-Kritik: „Hart aber fair“ Fakten gegen Gefühl

Die Kritik schaut auf den Diskussionsverlauf und die Argumente der Gäste. Unter anderem wurden Vorschläge des SVR diskutiert.

ZEIT online

Kolumne "Fünf vor acht": Wir brauchen Asylzentren in Afrika

Die Kolumne von Martin Klingst greift das kürzlich erschienene SVR Jahresgutachten auf.

FAZ.net

Frustriert und aggressiv

Der Artikel setzt die neue Statistik über Kriminalität von Flüchtlingen in den Kontext und zeigt mögliche Strategien zur besseren Integration auf, z.B. die Vorschläge des [...]

Der Tagesspiegel

Gutachten von Migrationsexperten: Für ein Ende der Flüchtlingsprogramme

Der Artikel berichtet über das SVR Jahresgutachten und stellt die wichtigsten Punkte und Forderungen heraus.

DIE WELT

Türkei-Referendum: Union pocht nach Erdogans Sieg auf Doppelpass-Reform

Die Parteien greifen in ihrer Doppelpass-Diskussion den Vorschlag des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration auf.  [...]

ZEIT online

Wege zu freiwilligen Ausreisen statt Abschiebungen

Ein Artikel über die Studie des Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) die erklärt, wie abgelehnte Asylbewerber freiwillig zur [...]

Süddeutsche Zeitung

Doppelte Staatsbürgerschaft - Beim Doppelpass geht es nicht um Ja oder Nein, sondern um das Wann.

Ein Gastkommentar von Prof. Dr. Thomas Bauer, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR).  [...]

Bild.de

Durch Entwicklungshilfe nimmt Armutsmigration kurzfristig zu

Der Artikel greift ein Statement von Thomas Bauer, dem Vorsitzenden des SVR auf.