Kartographen – Stipendienprogramm für Journalistinnen und Journalisten

Journalistenteams mit Stipendien bei umfangreichen Recherchen unterstützen

Das Kartographen-Programm ermöglicht Journalisten durch Stipendien umfassende Recherchen zu gesellschaftsrelevanten Themen. Gleichzeitig fördert es die Entwicklung neuer Erzählformate. Das Schwerpunktthema für 2018 lautet „Wie geht’s, Europa? Zur Gegenwart und Zukunft der europäischen Integration“.

Zielgruppen:

Journalistenteams, die

  • aus wenigstens zwei, maximal drei Personen bestehen, von denen mindestens eine auf Deutsch publiziert
  • möglichst multiperspektivisch arbeiten (Text, Bild, Bewegtbild, Software-Programmierung, Datenjournalismus etc.)
  • mehrjährige Erfahrungen in ihren Berufsfeldern haben und idealerweise bereits zusammengearbeitet haben

Bewerbungsfrist: 25. Mai 2018, 24:00 Uhr

WOZU?

Qualitätsjournalismus zu komplexen Themen fördern

Immer weniger Journalisten haben die Zeit und die Ressourcen, wichtige Themen umfassend zu recherchieren und Wissen auf nachvollziehbare Weise zu vermitteln. Durch die Unterstützung von Rechercheteams will das Kartographen-Programm hochwertige journalistische Beiträge fördern, die Lesern ein differenziertes, nachvollziehbares Bild zu gesellschaftspolitischen Themen vermitteln.

WAS?

Ein journalistisches Förder- und Weiterbildungsprogramm für Rechercheteams

Das Kartographen-Programm ist ein praxisorientiertes Weiterbildungsprogramm, das beispielhafte Rechercheprojekte, neue Erzählformen und Formate für Hintergrundinformationen zur Recherchearbeit ermöglicht. Alljährlich vergibt das Programm zu wechselnden Themen mindestens fünf Stipendien an Journalistenteams. Die tatsächliche Höhe des Stipendiums richtet sich nach Art und Umfang des beantragten Projekts und nach den Finanzmitteln, die benötigt werden. Ein wichtiges Kriterium ist, dass die eingereichten Projektanträge den Kriterien journalistischer Qualität entsprechen.

WIE?

Projektantrag und Entscheidung durch einen Expertenbeirat

Journalistenteams können sich direkt bewerben oder durch Chefredaktionen von Print- und Online-Medien nominiert werden. Die Teams müssen einen Teamverantwortlichen benennen, der u.a. als Ansprechpartner fungiert. Die Schwerpunktthemen wechseln im jährlichen Rhythmus, 2018 lautet das Thema „Wie geht’s, Europa? Zur Gegenwart und Zukunft der europäischen Integration“.

Der Antrag sollte sich an den Förder- und Vergaberichtlinien orientieren und u.a. folgendes beinhalten:

  • Kurzlebensläufe und Publikationsverzeichnisse
  • Beschreibung des Recherche-Themas und dessen Relevanz
  • Beschreibung, wie (Erzählformat) und für welches Medium (Print und/oder Online) das Recherche-Thema umgesetzt werden soll
  • Zeit- und Finanzpläne
  • Publikationszusage eines Print- oder Onlinemediums bzw. eines Absichtserklärung

Ausführliche Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet ein zehnköpfiger, unabhängiger Beirat aus Fachleuten der journalistischen Weiterbildung und Praxis, der vom Verein Fleiß und Mut e.V. einberufen wird. Für Rückfragen steht das Team von Fleiß und Mut e.V. unter info@remove-this.fleissundmut.org zur Verfügung.

Artikel aus dem Projekt

taz - Der Beitrag erhielt 2017 den Otto Brenner Preis

Frankfurter Allgemeine Zeitung Online

Projektmanager

 Marc Bermann
Marc Bermann
Programmleiter China
+49 201 24522-834
znep.oreznaa@fgvsghat-zrepngbe.qr

Beitrag der Stiftung

Bewilligte Summe: 1.500.000 Euro Laufzeit: 2015 - 2020

Projektpartner

Fleiß und Mut e.V.

Downloads zum Projekt

TAZ_Klimaflüchtlinge
ZEIT Leo_Leben an der Klippe
Landeszeitung für die Lüneburger Heide über die Auszeichnung mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis für das Team Sprockhoff
Mappe anschauen (0)Sie können in diese Mappe ausgewählte Dokumente ablegen und gesammelt auf Ihren Computer laden.

Aktuelles aus dem Projekt

Neue, hochdotierte Recherche-Stipendien für JournalistInnen-Teams gehen an den [...]

Viele klassische Medienhäuser durchleben einen radikalen Wandel.




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