Europäisch-chinesischer Klima-NGO-Austausch

Tandemprogramm für Mitarbeiter von NGOs zu den Themen Umwelt, Klima und Soziales

In Kooperation mit der Stiftung Asienhaus, der Robert Bosch Stiftung, der China Association for NGO Cooperation, dem China Civil Climate Action Network und dem Climate Action Network Europe ermöglicht die Stiftung Mercator den Austausch von NGO-Mitarbeitern mit dem Fokus auf Klima- und Umweltschutz sowie Soziales. Die Teilnehmer verbringen bis zu zwei Monate im anderen Land. Dort nehmen sie an Workshops und Besichtigungen teil und arbeiten bei der Partnerorganisation.

Zielgruppen:

Mitarbeiter europäischer und chinesischer NGOs im Bereich Umwelt, Klima und Soziales

Bewerbungsfrist: tbd

WOZU?

Vernetzung europäischer und chinesischer Zivilgesellschaft

Ziel des Austauschs ist, die Grundlagen für eine effektive Zusammenarbeit von NGOs in Europa und China zu stärken. Umweltschutz, Klimawandel sowie soziale Herausforderungen brauchen eine grenzüberschreitende Kooperation. Das Austauschprogramm ermöglicht, dass die Teilnehmer und ihre Organisationen sich und ihre Rahmenbedingungen gegenseitig besser kennen und verstehen lernen. So können sie Anknüpfungspunkte für eine weitergehende Zusammenarbeit der Organisationen identifizieren.

WAS?

Bis zu acht Wochen Aufenthalt im anderen Land

Das Programm bietet neben Workshops und Vernetzungsaktivitäten ein Stipendium, das Reise- und Lebenshaltungskosten sowie eine Konferenzpauschale abdeckt. Der Austausch gliedert sich in einen europäischen und einen chinesischen Teil. Nach einem thematisch orientierten Auftaktworkshop mit Vorträgen, interaktiven Elementen und Besichtigungen hospitierendie Teilnehmer für vier bis acht Wochen in der Partnerorganisation, um sich so im Bereich des eigenen Themenfelds fortzubilden. Damit tragen sie zum institutionellen Wissensaustausch bei. Gleichzeitig knüpfen sie persönliche Kontakte und werden so zu Grundpfeilern internationaler Netzwerke. Zum zweiten Teil des Austauschs gehört ebenfalls ein Workshop und vier bis acht Wochen gemeinsame Arbeit bei der jeweiligen Partnerorganisation. So können die Teilnehmer ihr Bild vervollständigen. Der chinesische Teil des Programms wird von der China Association for NGO Cooperation koordiniert, der europäische von der Stiftung Asienhaus und dem Climate Action Network Europe.

WIE?

Individueller und institutioneller Austausch durch Arbeit an gemeinsamen Themen

Interessierte Organisationen können sich einzeln oder als Tandem bewerben (Bewerbungsformular). Künftig werden jährlich bis zu 24 Mitarbeiter aus chinesischen und europäischen Organisationen an diesem Programm teilnehmen.

Innerhalb der gesetzten Themenfelder Umwelt-, Klimaschutz und Soziales sind verschiedene Schwerpunkte möglich, beispielsweise Klimapolitik, nachhaltiger Stadtverkehr, Gebäude-Energieeffizienz, Entwicklung erneuerbarer Energie, Abfallwirtschaft und Finanzierungsmechanismen kohlenstoffarmer (Stadt-) Entwicklung. Konkrete Aktivitäten während und infolge des Austausches sollen umfassen: gemeinsame Capacity-Building Workshops, Entwicklung gemeinsamer Themen und Projekte, Teilnahme an relevanten Konferenzen sowie die Veröffentlichung von Artikeln. Die Gesamtdauer des Programms beträgt maximal vier Monate.

Projektmanager

 Caspar Welbergen
Caspar Welbergen
Büroleiter Peking
+86 10 85276966-18
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