Stiftung Mercator

Ruhratlas Kulturelle Bildung

Theater in der U-Bahn: pottfiction war nur eines der Projekte der Stiftung Mercator im Bereich Kulturelle Bildung im Ruhrgebiet. Foto: Birgit Hupfeld, Rechte: Birgit Hupfeld, Stiftung Mercator

Die Stiftung Mercator hat sich vorgenommen, den Zusammenhang zwischen der Qualität kultureller Bildung und ihrer finanziellen sowie strukturellen Ausstattung transparent zu machen. Da kulturelle Bildung in den Kommunen vor Ort stattfindet, soll dieser Zusammenhang zum ersten Mal in der Metropole Ruhr erforscht werden. Die Metropole Ruhr eignet sich dazu besonders, weil hier viele verschiedene Kommunen zusammenarbeiten. Von diesen Erfahrungen und Ergebnissen können andere Regionen lernen.

Aufbau und Organisation

Die Stiftung Mercator vergibt den Auftrag, einen Ruhratlas Kulturelle Bildung für die Metropole Ruhr zu erstellen. In ihm sollen Praxisprojekte und Programme mit beispielhaftem Charakter auf ihre Qualität hin analysiert werden (Fallstudien). Auf diese Weise wird die Frage beantwortet, welche lokalen Strukturen vor Ort die Qualität kultureller Bildung möglich machen und welche Bedingungen sie verhindern. Ergänzt werden die Fallstudien durch vier Entwicklerworkshops, die darauf gerichtet sind, die Expertise der involvierten Lehrer, Vertreter von Kultureinrichtungen, Künstlern, aber auch Mitarbeiter der Bildungs- und Kulturverwaltungen optimal zu nutzen.

Ziele

Mit dem Ruhratlas Kulturelle Bildung stellt die Stiftung Mercator nachweislich den Zusammenhang zwischen den strukturellen Rahmenbedingungen für kulturelle Bildung und ihrer Qualität in der Praxis her. Auf der Basis der empirischen Daten lässt sich ableiten, wie kulturelle Bildung in einer Region aufgestellt sein muss, damit sie qualitativ hochwertig ist. Eine solche Studie liegt bisher nicht vor.

Projektpartner:
EDUCULT
Laufzeit: bis 31. März 2013
Bewilligte Summe: 125.500 Euro