Stiftung Mercator

Mercator Zirkusschule

Zirkuspädagogische Angebote gewinnen im Schul- und Unterrichtsalltag immer mehr an Bedeutung. Zum einen weil sie ein ganzheitliches, körperliches, kognitives und soziales Lernen bei den Schülern fördern. „Zirkusmachen“ bietet zum anderen aber auch eine ausgezeichnete Plattform, um die „Erziehungspartnerschaft“ zwischen Schulleitung, Lehrkräften und Eltern für ein positives Schulklima weiter auszubauen. Die Schulpraxis zeigt allerdings, dass die Einbindung von Zirkuspädagogik oft mit hohen Kosten und einem großen organisatorischem Aufwand verbunden ist und infolgedessen an den Schulen nicht regelmäßig stattfindet.

Organisation und Aufbau

Die Stiftung Mercator hat daher ein Konzept für eine nachhaltige Zirkusarbeit an Schulen entwickelt. Die „Mercator Zirkusschule“ bietet allgemein bildenden Schulen und/oder Schulteams im gesamten Ruhrgebiet durch umfangreiche Maßnahmen die Möglichkeit, langfristige, zirkuspädagogische Angebote für ihre Schüler unter Einbindung der Eltern zu entwickeln und umzusetzen. Zentrale Bausteine des Projekts sind eine Lehrerweiterbildung, individuelles Coaching durch Zirkus-Fachpersonal, Materialien für die zirkuspädagogische Arbeit und eine gemeinsame Veranstaltung mit authentischer Zirkusatmosphäre. Die Finanzierung erfolgt durch einen Projektfond, der alle Aktivitäten zur Planung und Durchführung des Projekts umfasst. Insgesamt wird das Projekt mit 120.050 Euro für das Schuljahr 2009/2010 gefördert.

Ziele

Die Mercator Zirkusschule verfolgt mit ihrem ganzheitlichen Bildungskonzept das Ziel, zirkuspädagogische Ansätze dauerhaft in den Schul- und Unterrichtsalltag zu integrieren, um möglichst vielen jungen Menschen die Chance zu geben, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen und diese auszubauen.

Laufzeit: Sept. 2009 - Sept. 2010
Bewilligte Summe: 120.050 Euro