Stiftung Mercator

pottfiction

Das Projekt pottfiction bot Jugendlichen der Metropole Ruhr über ein Jahr eine innovative Form der Begegnung mit Kunst und Kultur. In Vorbereitung und Durchführung arbeiteten hierbei erstmals sieben Kinder- und Jugendtheater aus dem Ruhrgebiet zusammen.

Aufbau und Organisation

Unter der zentralen Fragestellung "Wie stellst du dir eine bessere Welt vor und was bist du bereit dafür zu tun?" wurden Jugendliche aus dem Revier aufgefordert, ihre Welt mit künstlerischen Ausdrucksformen zu begreifen und zu verändern. Im Rahmen aktiver Projektarbeit entwickelten sie über ein Jahr hinweg zusammen mit Künstlern neue Methoden und Formate der Theaterarbeit, die es ihnen ermöglichen, ihre eigenen Interessen zu formulieren und zu vertreten. Dabei entstanden Theater-, Film und Tanzprojekte, Schreibwerkstätten und Performances. Zu Beginn und zum Abschluss des Projekts fanden zwei große Camps statt. Ein Eröffnungscamp mit verschiedenen Workshops, Konzerten und Aktionen bildetete im Sommer 2009 den Auftakt. Im Sommer 2010 präsentierten die Teilnehmer zum pottfiction-Finale, was sie über das Jahr an den jeweiligen Theatern ihrer Stadt gemeinsam erarbeitet hatten. Dabei widmete sich jedes Theater einem anderen inhaltlichen Schwerpunkt.

Ziele

Die Jugendlichen setzten sich mit der Frage auseinander, wie eine bessere Welt aussehen könnte. Indem sie sich miteinander vernetzten und gemeinsam an ihren Ideen arbeiteten, entdeckten und entwickelten sie ihr kreatives Potenzial. Darüber hinaus fand ein intensiver Austausch zwischen den beteiligten Theatern der Metropole Ruhr statt.