KinderKunstLernen
3. Fachkongress „Curriculum des Unwägbaren“
Mitte Juni veranstaltete die Stiftung Mercator gemeinsam mit der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland den 3. und abschließenden Fachkongress KinderKunstlernen in der Reihe „Curriculum des Unwägbaren“. Der Kongress brachte Praktiker, Künstler und Wissenschaftler zusammen, um zentralen Fragen zur kulturellen Bildung gemeinsam auf den Grund zu gehen.
Aufbau und Organisation
Um Antworten auf die Fragen nach einer sinnvollen Verbindung von Lernen und Kunst sowie der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Schulpädagogen zu finden, luden die beiden Stiftungen am 10. Juni 2009 Lehrer, Kultur- und Bildungspolitiker sowie Vertreter von Kulturinstitutionen auf das Gelände der Stiftung Zollverein ein, um gemeinsam mit Wissenschaftlern und Künstlern zu diskutieren. In künstlerischen Ateliers, kreativen Reflexionszirkeln und wissenschaftlichen Foren konnten die Teilnehmer das komplexe Feld der Interaktion zwischen den am kulturellen Bildungsprozess Mitwirkenden erforschen und eigene Wahrheiten finden.
Ziele
Durch den interaktiven Kongress sollten die Teilnehmer die Gelegenheit erhalten, zu erfahren, dass künstlerische Lernprozesse idealtypische Lernprozesse sind. Der Kongressverlauf selbst war so angelegt, dass er prototypisch einen konstruktiven Lernprozess abbildete. Eigene praktische Erfahrungen, die Bildung von Lernhypothesen im Diskurs mit anderen Teilnehmern und wissenschaftlichen Vorträgen sollten zu einem eigenen Bild über die Wirkmechanismen von und die Erfordernisse für Kulturelle Bildung führen.

