Stiftung Mercator

Roadmaps towards Sustainable Energy Futures (Wege zu nachhaltigen Energiesystemen)

Foto: Wolfgang Jargstorff/Fotolia

Wie müssen zukünftige Energiesysteme aussehen? Welche politischen Entscheidungen müssen getroffen werden, um einen massiven Ausbau der erneubaren Energien zu bewerkstelligen? Was kosten unterschiedliche Entwicklungspfade zu nachhaltigen Energiesystemen? Antworten auf diese Fragen gibt das Projekt Roadmaps towards Sustainable Energy Futures (Wege zu nachhaltigen Energiesystemen).

Aufbau und Organisation

Mit Roadmaps towards Sustainable Energy Futures fördert die Stiftung Mercator ein weltweit einzigartiges Forschungsprojekt des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Unter der Leitung von Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des PIK, entwickelt ein Team aus Deutschland, Italien, China und den USA Modelle, die unter Berücksichtigung unterschiedlicher Ausgangspositionen und technologischer sowie wirtschaftlicher Dynamiken politische Handlungsoptionen für die Entwicklung kohlenstoffarmer Energiesysteme aufzeigen. Die Ergebnisse des dreijährigen Projekts werden wichtige Beiträge für den fünften IPCC-Sachstandsbericht liefern, der die zentrale Grundlage künftiger Klimaschutzmaßnahmen sein wird.

Über die Realisierbarkeit und die Kosten einer klimafreundlichen Transformation der bestehenden Energiesysteme gibt es bisher unterschiedliche Auffassungen zwischen Europa, China und den USA. Das Projekt zielt darauf ab, ein gemeinsames Verständnis der Ökonomie von Klimaschutzpolitiken auszubauen und bezieht deshalb chinesische und US-amerikanische Wissenschaftler in das Projekt ein.

Ziele

Die Stiftung Mercator intensiviert mit diesem Projekt ihr Engagement für die Gestaltung einer klimaverträglichen Zukunft. Die Notwendigkeit einer international abgestimmten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umsteuerung wird immer deutlicher und hierfür sind wissenschaftlich fundierte Konzepte nötig. Die Stiftung Mercator fördert Roadmaps towards Sustainable Energy Futures mit 1.240.000 Euro in drei Jahren.