Nobel Laureates Symposia on Global Sustainability
Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie der Stiftung Mercator im Themencluster Klimawandel ist die politische Advocacy für das Ziel, ambitionierte Treibhausgas-Reduktionsziele in Deutschland zu realisieren. Ein wirkungsvoller, in der Politik viel beachteter Kommunikationskanal hierfür ist die Veranstaltungsreihe „Nobel Laureates Symposia on Global Sustainability“.
Projektgegenstand
2007 und 2009 hat das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung jeweils ein Symposium organisiert, bei dem Nobelpreisträger verschiedener Disziplinen mit renommierten Klima- und Energieexperten aus Wissenschaft und Politik zentrale Herausforderungen mit Blick auf Klimawandel und Nachhaltigkeitsfragen diskutierten. Die Abschlussdokumente dieser Konferenzen fanden große Beachtung in der Klimacommunity und zentrale Ergebnisse Eingang in den Copenhagen Accord. Diesen beiden erfolgreichen Veranstaltungen sollen drei weitere folgen (2011, 2013, 2015), für die ein Konsortium europäischer Stiftungen eine Basisfinanzierung zur Weiterentwicklung und Durchführung dieses Formats zur Verfügung stellen soll.
Ziele
Das Ziel ist, den Diskurs über das gegenwärtige Verständnis der komplexen Vorgänge im Klimasystem wie auch v.a. über Wege in eine nachhaltigere Zukunft voranzubringen und zu stärken durch die höchste wissenschaftliche Legitimation, Reputation und Sichtbarkeit, die durch die Nobelpreisträger verkörpert wird. Hierdurch wird nicht zuletzt die internationale Klimapolitik unterstützt. Das Projekt stärkt die Aktivitäten der Stiftung Mercator im Bereich der wissenschaftsbasierten Kommunikation über den Klimawandel und unterstützt die von der Stiftung verfolgte politische Mobilisierung zugunsten eines Transformationsprozesses in Richtung einer Low-carbon-Gesellschaft.
