Stiftung Mercator

Agora Energiewende - Die Energiewende gemeinsam denken

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Die Umsetzung der Energiewende in Deutschland ist eine komplexe Herausforderung, aber zugleich auch große Chance für den internationalen Klimaschutz. Wenn es gelingt, das Energiesystem in Deutschland weitgehend aus erneuerbaren Energiequellen und ohne Kernkraft zu speisen, dabei ökonomisch erfolgreich zu sein und die Klimaschutzziele einhalten zu können, wird dies ein unübersehbares Signal für andere Nationen sein. Die Stiftung Mercator und die European Climate Foundation haben daher die „Agora Energiewende“ ins Leben gerufen.  

Aktuell: Zwei spannende Online-Tools der Agora Energiewende - ein EEG-Rechner und eine aktuelle Ansicht der Stromsituation in Deutschland. mehr

Aufbau und Organisation

Im Mittelpunkt der „Agora Energiewende“ steht der Dialog mit wichtigen energiepolitischen Akteuren darüber, wie das zentrale Ziel der Energiewende erreicht werden kann: eine nahezu vollständige Dekarbonisierung des Stromsektors in Deutschland bis 2050, vor allem durch einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit Hilfe von Dialogplattformen, Beteiligungsprozessen und Forschungsprojekten soll die Wissensbasis über realisierbare Wege in das regenerative Zeitalter verbessert werden. Direktor der neuen Initiative ist der frühere Staatssekretär und bisherige Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe Rainer Baake. Die Agora Energiewende nahm im Juni 2012 ihre Arbeit mit Sitz in Berlin auf. Die „Agora Energiewende“ ist eine Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation im Rahmen der Smart Energy for Europe Platform (SEFEP). SEFEP wurde von beiden Stiftungen 2009 ins Leben gerufen. 

Ziele

Die „Agora Energiewende“ zielt darauf ab, einen Meinungsbildungsprozess bei zentralen energiepolitischen Akteuren über das „WIE“ der Energiewende zu ermöglichen und hierdurch eine Basis für eine kluge Umsetzung der Beschlüsse zur Energiewende zu legen.