Stiftung Mercator

Austausch für das Klima

Wissenschaftleraustausch zwischen Potsdam und Peking

China wird die USA in den nächsten Jahren als größter CO2-Emittent weltweit ablösen und spielt daher in den internationalen Bemühungen, den Klimawandel zu bekämpfen, eine zentrale Rolle. Die Stiftung Mercator unterstützt deshalb den Austausch von Wissenschaftlern zwischen dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Research Center for International Environmental Policy (RCIEP) an der Tsinghua University in Peking. Ziel ist es, eine langfristige Kooperation zwischen Potsdam und Peking aufzubauen.

Aufbau und Organisation

Das PIK und das RCIEP werden jeweils zwei Nachwuchswissenschaftler für sechs Wochen an das jeweils andere Institut entsenden. Der erste Wissenschaftler aus China ist im Herbst 2008 in Potsdam eingetroffen. Die deutschen Nachwuchswissenschaftler reisen im September 2009 nach China. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt zum einen in der energie-ökonomischen Modellierung, um Entwicklungsmöglichkeiten für ein kohlenstoffarmes Energiesystem zu erforschen. Zum anderen untersuchen sie die nationale Emissionsminderungsstrategie in China und deren Einbindung in den internationalen Emissionshandel.

Ziele

Die Stiftung Mercator möchte mit dem Projekt den Austausch von Wissen zwischen Deutschland und China fördern. Gleichzeitig soll Nachwuchswissenschaftlern die Chance gegeben werden, neue Erkenntnisse und Sichtweisen in China zu sammeln und diese in die hiesige Debatte zum Thema Klima einzubringen.

Projektpartner:
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
Laufzeit: 2009
Bewilligte Summe: 25.000 Euro