Stiftung Mercator

spin – sport interkulturell

Sportvereine können als Träger der außerschulischen Bildungsarbeit sowie als Orte stadtteilbezogener Integration einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund leisten. Das hat die erste Phase von „spin-sport interkulturell“ gezeigt. Der immer weiter ausgebaute Ganztagsbereich an Schulen eröffnet die Möglichkeit, auch hier stärker das Medium Sport für non-formale, informelle und formale Lernprozesse zu nutzen.

Aufbau und Organisation

Aufbauend auf den Erfahrungen und Erkenntnissen der Pilotphase von spin (2007-2011) wird nun die Verbindung von Schule und Sportverein stärker in den Blick genommen und etabliert. Es werden neue Module für zielgruppenspezifische Sport- und Freizeitangebote im Rahmen des Ganztags gemeinsam mit der sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen entwickelt. Speziell dafür geschulte Übungsleiterinnen und Übungsleiter, oftmals mit Migrationshintergrund, stellen die Qualität der Angebote sicher.

Ziele

„spin – sport interkulturell“ schafft für Kinder und Jugendliche maßgeschneiderte Sport- und Freizeitangebote, die mit Bildungsangeboten verknüpft sind, und fördert den interkulturellen Dialog sowie das bürgerschaftliche Engagement. Das Projekt verbessert so die Bildungschancen, insbesondere von Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund und trägt zur Chancengleichheit bei.