Die Gewinner des zenith-Fotopreises: Islam in Deutschland?
Die Sieger des ersten zenith-Fotopreises »Islam in Deutschland?« stehen fest: Den ersten Preis gewinnt Kai Löffelbein (geboren 1981) mit seiner Foto-Strecke »Fremde Heimat«, den zweiten Preis Agata Szymanska-Medina (1981) mit »Auf der Suche«. Drittplatzierte ist Feriel Bendjama (1980) mit zwölf Selbstporträts unter dem Titel »We, they and I«.
Der erste bundesweite zenith-Fotopreis ist mit insgesamt 4500 Euro dotiert und stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Gefördert wurde er von der Stiftung Mercator.
Laudatorin Hadnet Tesfai erklärte: »Dieser Wettbewerb ist so wichtig, weil die Fotografen hier den Mut haben, vorurteilsfrei neue Bilder vom Islam in Deutschland zu zeigen«. In den Massenmedien, so sagte Tesfai, würden oft »bekannte Bilder nur bestätigt«.
Die 84 Teilnehmer des zenith-Fotopreises zeigten hingegen muslimisches Leben in Deutschland »in all seinen Facetten, wertfrei, einfach beobachtend«, sagt die studierte Arabistin, die sich beim Radiosender Fritz als Moderatorin einen Namen machte und inzwischen eines der bekanntesten Gesichter beim Musiksender MTV, dem ProSieben Lifestyle-Magazin »red!« und bei ZDF Kultur ist.
Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten hatten das Magazin zenith – Zeitschrift für den Orient und die Stiftung Mercator bundesweit dazu aufgerufen, im Rahmen einer Bilderstrecke ein ganz persönliches Bild vom Islam in Deutschland zu zeigen und so einen visuellen Beitrag zur so genannten »Islam-Debatte« zu leisten.
Die Mitglieder der Jury: Ruth Eichhorn, Chefin der GEO-Bildredaktion, Andreas Trampe, Bildchef beim Stern, Bernd von Jutrczenka, Leiter der dpa-Bilderdienste sowie Mitglied der dpa-Chefredaktion, Sonja Streit (Brigitte), Margot Klingsporn (Agentur Focus) Rolf Nobel (FH Hannover) und zenith-Bildchef Marcel Mettelsiefen.
Die Leser des Magazins zenith konnten über drei Monate online (www.zenithonline.de) ihre Favoriten nominieren. In der Publikumswertung gewann Lukas Fischer mit seiner Foto-Strecke »Gropiusstadt«.
Der Gewinner des 1. Preises, Kai Löffelbein, ist Student an der Fachhochschule für Gestaltung in Hannover. Bereits im Januar 2011 gewann er mit einer Arbeit über Mülldeponien in Ghana den UNICEF-Fotopreis.
Bei Interesse an einer Veröffentlichung von Fotos aus den Gewinnerstrecken, wenden Sie sich bitte per E-Mail an: sonja.vukovic(at)zenithonline.de oder an den Deutschen Levante Verlag unter 030.3983.51880.
Fotos der Preisträger sind in der Mediathek zu finden.
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