Crossroutes 51°

Anlässlich des „Jubiläumsjahres 2012 – 500 Jahre Gerhard Mercator“ in Duisburg greift die Stiftung Mercator die Idee ihres Namensgebers auf, eine vernetzte Welt zu ermöglichen und führt das Projekt Crossroutes 51° durch. Jugendliche aus Duisburg und fünf Partnerstädten sammeln dabei erste künstlerische Erfahrungen mit Künstlern ihrer Heimatstädte und erarbeiten eine Theaterperformance im Rahmen eines Jugendkulturcamps im Sommer 2012. Schirmherrin ist die Journalistin Asli Sevindim.
Aufbau und Organisation
In einer ersten Phase werden die Jugendlichen in ihren Heimatstädten Portsmouth (Großbritannien), Calais (Frankreich), Vilnius (Litauen), Gaziantep (Türkei) und Perm (Russland) mit einem Künstler ihrer Heimatstadt künstlerische Erfahrungen sammeln und gemeinsam eine Theaterperformance mit dem Thema „Wenn sich unsere Wege kreuzen“ erarbeiten. Bereits in dieser Phase haben die Schüler die Chance, sich auf der Facebook-Projektseite kennenzulernen und Erfahrungen, Ideen und Ergebnisse auszutauschen. Aus Duisburg werden Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren verschiedener Duisburger Schulen teilnehmen, die als Gastgeber ebenfalls ihre Performance und das Jugendkulturcamp vorbereiten. In einer zweiten Phase lädt die Stiftung Mercator alle beteiligten Jugendliche vom 6. Juli bis zum 22. Juli 2012 zum Jugendkulturcamp nach Duisburg ein, um gemeinsam unter Leitung der Künstlerin von Lidy Mouw ein Gesamtkunstwerk mit dem Motto „Kreuzung – Begegnung – Vernetzung“ zu erstellen und der Öffentlichkeit vorzuführen. Die Schüler erhalten so die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen und zusammen an einem Projekt zu arbeiten.
Ziele
Mit dem Projekt Crossroutes 51° sollen die Beziehungen der Stadt Duisburg zu ihren Partnerstädten gestärkt werden und die Kompetenz Duisburgs als Knotenpunkt für den internationalen Austausch hervorgehoben werden. Durch die Verknüpfung sozialer Medien mit dem Projekt bekommt die Bevölkerung Gelegenheit, aktiv am internationalen Austausch mit den Partnerstädten teilzunehmen und eine neue Kultur kennenzulernen. Besonders die Jugendlichen Teilnehmer erfahren durch ihr eigenständiges und kreatives Arbeiten mit anderen jungen Menschen aus den verschiedenen Ländern eine Stärkung ihrer interkulturellen und sozialen Kompetenzen.
