Stiftung Mercator

51° 4/2009: Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

Das Ruhrgebiet ist keine Schönheit, aber auch keine triste Industrielandschaft mehr. Dieser Ballungsraum mit seinen 5,3 Millionen Menschen hat in den vergangenen Jahren einen riesigen Entwicklungsschub gemacht und kann es von seiner Größe mit Paris und London aufnehmen. Doch von der Denke noch nicht.

Das Ruhrgebiet muss sich als eine Einheit verstehen – als Metropole Ruhr. Dann hat diese Region, und daran glauben wir bei Mercator, das Potenzial, sich zu einer der führenden Metropol-Regionen Europas – in Wissenschaft und Kultur – zu entwickeln. Dann kann es zu einem Anziehungspunkt für Kreative und Junge werden – zu einem ‚place to be‘. Das kommende Jahr ist ein entscheidender Schritt auf diesem Weg. Deshalb widmet sich diese Ausgabe von 51° der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

Die Stiftung Mercator ist mit 2,8 Millionen Euro der größte nicht-kommerzielle private Förderer der Kulturhauptstadt. Sie setzt mit ihren Projekten, die wir Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen, auf langfristige Kooperationen und Zukunftsthemen.

Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung von RUHR.2010, spricht mit Sonja Witt, Schülerin aus Gelsenkirchen und pottfiction-Teilnehmerin, und Cornel Zwierlein, Historiker und Mitglied in der Global Young Faculty, über die Region, ihre Menschen und die Bedeutung des kommenden Jahres. Der Soziologe Hans Joas, Scientific Advisor bei unserem Kongress Our Common Future, schreibt über die zentralen Zukunftsfragen in der Religion und mit der australischen Kultur-Wissenschaftlerin Anne Bamford haben wir über die Bedeutung der kulturellen Bildung gesprochen. Sie ist Keynote-Speaker bei dem Symposium „Arts for Education!“.