Stiftung Mercator

51° 2/2011: China

Kooperation und Konflikt sind in der Arbeit der internationalen Verständigung untrennbar miteinander verbunden. Wechselseitiges Unverständnis oder grundsätzliche Unterschiede zeigen aber vor allem auch eines: die Unerlässlichkeit des Dialogs.

Genau aus diesem Grund hat die Stiftung Mercator die Veranstaltungsreihe „Aufklärung im Dialog“ ins Leben gerufen. Der Name ist wörtlich zu nehmen: Wir wollen mit China in einen offenen und kritischen Dialog treten. Unser Ziel war es, eine Plattform zu schaffen für den wechselseitigen Austausch. Das haben wir erreicht. Vom Auftakt der Reihe berichtet im Titelinterview dieser Ausgabe, der wir den Schwerpunkt China gewidmet haben, der deutsche Botschafter in Peking Michael Schaefer.

Darüber hinaus stellen wir eine von uns initiierte, außergewöhnliche Kooperation zwischen den Städten Wuxi und Düsseldorf vor, blicken auf unseren Neujahrsempfang zurück und lassen einen chinesischen Kulturmanager zu Wort kommen, der im Rahmen unseres Austauschprogramms zu Gast in Deutschland war. In unserer Kolumne befasst sich der Buchautor Frank Sieren mit dem Chinabild der Deutschen und dem Deutschlandbild der Chinesen.

Daneben berichten wir in dieser Ausgabe von 51° vom Lehrerbildungskongress für Deutsch als Zweitsprache in Dortmund, stellen Ihnen zwei Stipendiaten unseres Förderprogramms Chance2 vor und schlüpfen in die Rolle eines Teilnehmers unserer Jungen Islamkonferenz. Wir berichten außerdem von der Eröffnung unseres ProjektZentrum Berlin und der Neuauflage unseres erfolgreichen Exzellenznetzwerkes, der Global Young Faculty.