Stiftung Mercator

Mercator Forschergruppen

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Kooperative Forschung, Verzahnung der Disziplinen, Zusammenschluss von Wissenschaftlern: Das sind drei Begriffe, die die Idee des Zukunftskonzeptes der Ruhr-Universität Bochum beschreiben, mit dem sie im 2007 in die Endrunde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gekommen ist. Zentrale Elemente des Zukunftskonzeptes werden jetzt mit Hilfe des NRW-Innovationsministeriums und der Stiftung Mercator umgesetzt. Mit den Mitteln der Stiftung Mercator werden zwei Mercator Forschergruppen an der Ruhr-Universität Bochum eingerichtet.

Aufbau und Organisation

In den beiden Forschergruppen werden Nachwuchsprofessoren unter exzellenten Bedingungen an einem interdisziplinär angelegten Thema arbeiten. Dabei holen sie sich die Unterstützung wechselnder „Senioren“ ein, die auf eine langjährige wissenschaftliche Laufbahn zurückblicken und ihnen beratend zur Seite stehen. Ihren „Senior“, etwa einen international renommierten Wissenschaftler aus dem In- oder Ausland, wählen die jungen Forscher selbst aus und laden ihn ein.

In der ersten Mercator Forschergruppe „Strukturen des Gedächtnisses“ bearbeiten drei Nachwuchsprofessoren und acht Doktoranden in drei Arbeitsgruppen Themen rund um die Funktionelle Architektur, die Neurobiologie und die Theorie des Gedächtnisses. Welche Hirnstrukturen tragen zu Gedächtnisinhalten bei? Wie wählen wir aus, was wir behalten und was wir vergessen? Gibt es Aspekte des Gedächtnisses, die nur Menschen besitzen? Drei Fragen, auf die die Forscher in der ersten Mercator Forschergruppe Antworten suchen. Die zweite Mercator-Forschergruppe „Räume anthropologischen Wissens“ hat Ende 2010 ihre Arbeit aufgenommen.

Ziele

Ziel der Stiftung Mercator ist es, mit den Mercator Forschergruppen die Forschung in der Wissenschaftsregion Ruhr zu stärken und jungen Nachwuchsprofessoren schon früh eigenständiges Arbeiten im Team mit international renommierten Wissenschaftlern zu ermöglichen.