Jena Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Zur institutionellen Weiterentwicklung von Universitäten gehört zunehmend, wie sie ihrer Verantwortung für Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden und PostDocs) nachkommen. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU Jena) baut aus diesem Grund mit Förderung der Stiftung Mercator ihre 2006 eingeführte Graduierten-Akademie (GA) aus und gründet als zentralen Ort für Doktoranden, PostDocs, Betreuer, Fakultäten und Institute das "Jena Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs". Besonderheit bei diesem Konzept ist, dass neben der Promotionsphase erstmalig in Deutschland auch die PostDoc-Phase im Fokus steht.
Aufbau und Organisation
- „Jena Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ als Doktoranden-Servicestelle (DoS), in der alle Doktoranden an einem zentralen Ort gebündelt die für sie relevanten Informationen erhalten. Darüber hinaus bietet das Haus mit Veranstaltungs- und Arbeitsräumen einen gemeinsamen Ort für den wissenschaftlichen Nachwuchs
- Seminarmodul Wissenschaftsforschung als Sicherung der Wissenschaftlichkeit in den drei Bereichen und somit eigentlichen „Schlüssel“ zur wissenschaftlichen Qualifikation
- Advanced Research Methods
- Wissenschaftliche Themenreihen
- Schlüsselkompetenzen - Etablierung und Ausweitung von fächerübergreifenden Qualitätsstandards für Promotionen und PostDoc-Phase
- Erstmalige Erhebung und Auswertung der Datenbank gestützten Angaben zur PostDoc-Phase
Ziele
Die Stiftung Mercator möchte mit ihrer Förderung Studium und Lehre in der Promotionsphase verbessern, einen Diskurs zu Struktur und Gestaltung der PostDoc-Phase anregen und so die Verantwortung von Hochschulen gegenüber ihren Nachwuchswissenschaftlern thematisieren und weiterentwickeln.
