Stiftung Mercator

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Deutschlands größter Physik-Wettbewerb für junge Nachwuchswissenschaftler

Der jährlich stattfindende Schülerwettbewerb hat seit seinem Start im Jahr 2002 bereits mehr als 14.000 Teilnehmer für Naturwissenschaften begeistert und sich zum größten Physik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche in Deutschland entwickelt.

Aufbau und Organisation

Jedes Jahr haben Schüler der Jahrgangstufen 5 bis 13 die Gelegenheit, sich mit spannenden physikalischen Aufgaben zu beschäftigen, wie beispielsweise mit der Bremsenergie-Rückgewinnung, der Kettenreaktion oder einer Wasserrakete. Drei Monate lang haben die jungen Forscher Zeit, einzeln oder in Gruppen eine von sieben Aufgaben zu lösen. Die besten eingereichten Ergebnisse werden im Anschluss an das dreitägige Finale im Sommer an der Universität Duisburg-Essen durch eine Jury aus Wissenschaftlern des Fachbereichs Physik prämiert. Kriterien für den Sieg sind Originalität, physikalischer Pfiff, Funktionsfähigkeit und Robustheit. An den Veranstaltungstagen haben die Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, an Vorträgen, Laborführungen und -praktika auf dem Duisburger Campus teilzunehmen.
Zum ersten Mal wird in diesem Jahr ein besonderer Forschungspreis verliehen. Es lockt ein fünftägiger Forschungsaufenthalt an der Fakultät, bei dem zwei bis vier Schüler ein eigenes Projekt umsetzen.

Ziele

Der Wettbewerb möchte Schülern einen Einblick in das naturwissenschaftliche Denken und Arbeiten vermitteln und sie anregen, sich selbstständig mit neuen Inhalten auseinanderzusetzen. Ziel ist es, das Interesse der jungen Menschen für naturwissenschaftlich technische Fächer zu wecken und sie dadurch frühzeitig für eine akademische Ausbildung in naturwissenschaftlichen Fächern zu begeistern. Die Förderung durch die Stiftung Mercator soll dazu beitragen, dass dieser Bildungsgedanke auch auf andere Fachbereiche der Universität Duisburg-Essen übertragen wird und somit immer mehr junge Menschen Wissenschaft an der Universität spielerisch erfahren können.