Changing the Debate on Europe

- Lord Dahrendorf bei der Mercator Lecture 2008
“Changing the Debate on Europe“ ist ein zwölfmonatiges Projekt in Kooperation mit der Hertie School of Governance und der London School of Economics and Political Science. Wie kann die aktuell vorherrschende Krisenrhetorik zur europäischen Integration aufgebrochen und ein begründeter Wandel des öffentlichen Diskurses über Europa eingeleitet werden? Fünf Forschungsgruppen setzen sich mit unterschiedlichen Facetten dieser Frage auseinander und präsentieren ihre Ergebnisse im November 2011 bei einer internationalen Abschlussveranstaltung in Berlin. Konzipiert als „Dahrendorf-Symposium“ will diese Konferenz im Sinne Ralf Dahrendorfs Themen bewegen, die sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftspolitisch relevant sind. Damit steht sie in der Tradition der Gedächtnisveranstaltung zu Ehren Ralf Dahrendorfs, die ein Jahr nach dessen Tod, im Juni 2010, in den Räumen der Stiftung Mercator abgehalten wurde.
Aufbau und Organisation
Damit das Projekt nicht nur bekanntes Wissen aufbereitet, sondern den Stand der wissenschaftlichen Diskussion auf die gesetzte Fragestellung hin weiterentwickelt, gliedert es sich in zwei Komponenten: Ein mehrmonatiges wissenschaftliches Forschungsprojekt und ein abschließendes internationales Symposium in Berlin. Das Veranstaltungsformat legt den Schwerpunkt auf eine lebendige Debatte zwischen Referenten und Teilnehmern. Über die gezielte Einladung von nationalen und europäischen Politikern sowie von Vertretern der politischen Administration soll eine Rezeption der Argumente durch unmittelbar am politischen Prozess beteiligte Akteure erreicht werden.
Ziele
Zentrales Ziel des Projekts ist es, wissenschaftsbasierte Einsichten gesellschaftspolitisch nutzbar und der öffentlichen Diskussion zugänglich zu machen, um einen pro-europäischen Diskurs zu befördern.
